Iran, Russland und Türkei wollen Handel mit landeseigenen Währungen abwickeln

Russland, der Iran und die Türkei haben sich auf einen Handel mit den landeseigenen Währungen geeinigt. Das erklärte der Chef der iranischen Zentralbank Abdunnasir Himmeti vor Pressevertretern.

Iran, Russland und Türkei wollen Handel mit landeseigenen Währungen abwickeln

Russland, der Iran und die Türkei haben sich auf einen Handel mit den landeseigenen Währungen geeinigt. Das erklärte der Chef der iranischen Zentralbank Abdunnasir Himmeti vor Pressevertretern. In naher Zukunft würden Führungskräfte der türkischen, russischen und der iranischen Zentralbank zusammenkommen und über eine schnelle Umsetzung der Punkte, auf die sie sich verständigt haben, beraten.

Der Dreiergipfel zur Syrien-Krise am 7. September mit der Teilnahme von Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan und dem russischen Staatsoberhaupt Wladimir in Teheran sei sehr produktiv gewesen. Beim Handel von Öl, Gas und anderen grundlegenden Produkten sowie im Bankwesen sei eine Übereinkunft erzielt worden.

Alle drei Länder wollen beim gemeinsamen Handel den Dollar nicht länger verwenden. Die Türkei, Russland und der Iran werden künftig den Handel über die eigene Landeswährung und in diesem Zusammenhand über einen festgelegten Währungskurs abwickeln.



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