Erdogan über die Geldpolitik der Türkei

Erdogan über die Geldpolitik der Türkei

Erdogan über die Geldpolitik der Türkei

Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat gesagt, dass er in der Geldpolitik eine noch aktive Rolle spielen wird, wenn er die Präsidentschaftswahl gewinnt. Am Rande seines offiziellen Besuchs in Großbritannien gab der Staatspräsident dem TV-Sender Bloomberg ein Interview. Dabei bewertete Erdogan die nahenden Wahlen am 24. Juni.

In diesem Zusammenhang vermerkte der Staatspräsident folgendes: “Wen sieht das Volk für die Geldpolitik verantwortlich? Wenn er dafür den Präsidenten zu Rechenschaft ziehen wird, sind wir gezwungen, in der Geldpolitik aktiv sein.

Dies werde eine wichtige Veränderung sein, sagte Erdogan und fügte folgendes hinzu: “Einige kann das stören. Doch wir müssen das machen. Der sich vor dem Volk verantwortende ist derjenige, der den Staat regiert.”

Eine Frage, wie seine Beziehung zu der Zentralbank sein wird, beantwortete Erdogan wie folgt: “Die Beziehung zu Zentralbank wird wie gehabt sein. Wir sind nicht neu beim Regieren. Wir tun es seit 16 Jahren.“

Als Präsident werde er eine noch aktive Rolle in der Geldpolitik spielen. Die weltweit angewandten Führungsprinzipien in der Geldpolitik werde man auch in der Türkei anwenden, sagte Erdogan und setzte seine Worte wie folgt fort: “Wie dieses Prinzip in den USA oder in Europa so ist, so wird es auch in der Türkei sein. Was für sie legal ist, kann für uns nicht illegal sein, was jeder wissen sollte. Wir werden dementsprechende Schritte setzen. Unser Land wird niemals wird auf der Verliererseite sein.“



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