Weltpresse: 12.10.2018

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Weltpresse: 12.10.2018

Stimme Russlands berichtet, Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan habe im Zusammenhang mit dem EU-Beitrittsprozess der Türkei erneut Reaktion gegen EU-Mitgliedsstaaten gezeigt, weil sie eine Hinhaltetaktik verfolgen. Wenn sie die Türkei aufnehmen wollen, sollten sie ein Signal geben. Wenn nicht, sollten sie es offen sagen. Dann könne jeder seinen eigenen Weg gehen.

Die französische Nachrichtenagentur AFP räumt dem Verschwinden den saudischen Journalisten Jamal Khashaggi Platz ein, der seit dem Besuch des saudi-arabischen Generalkonsulats in Istanbul vermisst wird. Staatspräsident Erdoğan habe die saudi-arabische Verwaltung erneut aufgefordert, Beweise vorzulegen, wonach Khashoggi das Generalkonsulat verlassen habe. Außerdem habe Erdoğan darauf hingewiesen, dass die Türkei nicht schweigen werde.

In DPA heißt es, die Türkei und Saudi Arabien würden den Fall Khashoggi gemeinsam ermitteln. Nach den Worten des Sprechers des Staatspräsidiums, Ibrahim Kalın werde man mit der Bildung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe den Fall mit allen Dimensionen aufklären.

FAZ meldet, der Internationale Währungsfonds IWF habe für 2018 und 2019 für die Türkei eine Wachstumsrate von 4 Prozent prognostiziert. Die Wachstumsprognose für Deutschland sei 1,9 und für Frankreich 1,6 Prozent.

Nach Angaben von Reuters habe das türkische Verteidigungsministerium erklärt, dass im Rahmen des von Erdoğan und Putin in Sotschi unterzeichneten Abkommens über eine waffenfreie Zone in Idlib, die schweren Waffen aus dem Gebiet abgezogen wurden.

Wie die staatliche iranische Nachrichtenagentur IRNA meldet, wird in der iranischen Stadt Maku, nahe der türkischen Grenze eine iranisch-türkische Industriezone gegründet.

Die iranische Nachrichtenagentur ISNA schreibt, der Sekretär des Handelsrats Iran-Türkei Seyit Celal Ibrahimi habe gesagt, der Iran und die Türkei könnten zur Erleichterung des Handels und Ausbau des Handelsvolumens eine gemeinsame Bank gründen.

Associated Press berichtet unter Berufung auf den türkischen Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu, dass die Türkei die Konsulate in den irakischen Städten Basra und Mosul wieder eröffnen werde. Somit werde die Türkei versuchen, ihre Wirtschafts- und Handelsbeziehungen mit dem Nachbarland zu vertiefen.

Die aserbaidschanische Nachrichtenagentur Trend schreibt, Staatspräsident Erdoğan habe sich über den Prozess US-Pastor Andrew Brunson geäußert. NAch Angaben von Erdoğan müssten die USA die türkische Justiz respektieren.

Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, Staatspräsident Erdoğan habe am 10. Oktober zum Schutz vor den Risiken des Handels mit Devisen, afrikanische Länder beim Handel mit der Türkei zur Verwendung von einheimischen Währungen aufgerufen.



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