Weltpresse: 12.10.2017

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Weltpresse: 12.10.2017

Die serbische Fernseh- und Rundfunk Anstalt RTS berichtet, der Besuch von Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan und seines serbischer Amtskollegen Alexander Vucic in der Stadt Novi Pazar habe große Aufmerksamkeit erweckt. Novi Pazar sei mit Transparenten mit der Aufschrift, “Willkommen Erdoğan” und riesigen Erdoğan Postern geschmückt worden. Erdoğan habe vor dem neuen Gebäude der Stadtverwaltung von Novi Pazar eine Rede gehalten. Dabei habe der Staatspräsident darauf hingewiesen, dass der Balkan von der gülenistischen Terrorvereinigung FETÖ und der Parallelstruktur PDY gesäubert werde, genauso wie es in der Türkei der Fall sei.

Die kroatische Zeitung Advance räumt der Krise zwischen der Türkei und den USA Platz ein. Ministerpräsident Binali Yıldırım habe im Zusammenhang mit der Einstellung der Visa-Vergabe durch die türkische Botschaft in Washington gesagt, dass die Türkei kein Stammstaat ist. Die Türkei werde im Rahmen des Gegenseitigkeitsprinzips handeln. Staatspräsident Erdoğan habe während seines Serbien-Besuchs folgendes gesagt: “Wenn die Entscheidung über die Einstellung der Visa-Vergabe von den USA getroffen ist, dann gebe es nichts mehr zu sprechen.

Die russische Nachrichtenagentur TASS schreibt unter der Überschrift, „Türkei wünscht sich eine rasche Beilegung der Visa-Krise mit den USA“, der Sprecher der Gerechtigkeits- und Entwicklungspartei, AKP Mahir Ünal habe gesagt, er hoffe dass die Visa-Krise mit den USA bald gelöst werde. Die Visa-Krise zwischen beiden Ländern dürfe nicht fortgesetzt werden. Die größte Verantwortung falle auf das türkische Außenministerium zu. Die Gespräche in diesem Thema würden anhalten.

Die iranische Nachrichtenagentur Pars berichtet unter dem Titel, „Türkisch-irakisches Manöver an der Grenzregion“, das am 18. September begonnene türkisch-irakische Militärmanöver an der irakischen Grenzregion werde fortgesetzt. Bei der Übung hätten Soldaten auf einem Gelände mit Manövern von Panzerfahrzeugen, die Einnahme von Stellungen geübt. Gemäß dem Szenario seien in den Stellungen gepanzerte Fahrzeuge und Panzer positioniert worden. Nach der Übung seien die Soldaten in ihre Einheiten zurückgekehrt.



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