Weltpresse: 05.10.2017

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Weltpresse: 05.10.2017

Die iranische Nachrichtenagentur Mehr schreibt, Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan und der iranische Staatspräsident Hasan Rohani hätten bei ihren Kontakten in Teheran vier Übereinstimmungsprotokolle unterzeichnet. Die Protokolle würden eine Zusammenarbeit beim Zoll, Bankwesen, zwischen den Archiv-Generaldirektorakt des Ministerpräsidiums der Türkei und der Nationalen Bibliothek des Irans  sowie der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT) und des iranischen Fernsehens vorsehen. Mit den Übereinstimmungsprotokollen wird eine Vertiefung der Beziehungen zwischen Ankara und Teheran bezweckt.

Voice of America berichtet unter dem Titel „die Türkei wird somalische Armee ausbilden“ über die Eröffnung der türkischen Militärbasis in Mogadischu. Einigen Experten zufolge stelle die Eröffnung der Militärbasis einen Wendepunkt bei den langjährigen Bemühungen für eine Stabilität in Somalia dar. Die Türkei, die die somalische Regierung unterstütze, bereite sich auf die Ausbildung tausender Soldaten vor. Ziel sei es der somalischen Armee die Fähigkeit und Stärke für einen Kampf gegen die Al-Shabab-Milizen im Alleingang zu verleihen. Nach Angaben des Ex-Geheimdienstchefs Somalias stelle die türkische Basis in Mogadischu eine gute Gelegenheit für eine einheitliche und effektive somalische Armee dar.

Die russische Nachrichtenagentur Interfax schreibt, der russische Agrarminister Alexander Tkatschow habe erklärt, Russland plane die Öffnung des russischen Markts für den Import türkischer Tomaten. Bis Jahresende werde der russische Markt für die Einfuhr von 60.000 Tonnen Tomaten aus der Türkei teilweise geöffnet werden. Das habe Tkatschow gegenüber dem Sender Russia-24 gesagt. Die Türkei sei ein strategischer Partner Russlands und daher von großer Bedeutung, habe der russische Minister gesagt.  

Deutsche Welle schreibt über die erneute Unterbrechung im NSU-Prozess. Gersten sei der Prozess gegen die Terrorzelle "Nationalsozialistischer Untergrund", die für den Tod von zehn Personen, darunter 8 Türken, verantwortlich ist, am Münchener Oberlandesgericht fortgesetzt worden. Bei dem seit vier Jahren anhaltenden Prozess hätten zwei Angeklagte erneut Befangenheitsanträge gestellt. Damit werde der Prozess am 24. Oktober wieder fortgesetzt werden.


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