Weltpresse:02.10.2017

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Weltpresse:02.10.2017

Die russische Ria Novosti räumt den Worten von Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan Platz ein, wonach die Türkei bei einer Nichtaufnahme in die EU nicht alles verlieren wird. Erdoğan habe in seiner Eröffnungsrede der neuen Legislaturperiode des Parlaments gesagt, der Weg der EU für eine Umsetzung ihrer neuen Pläne führe an einem Türkei-Beitritt in Union vorbei. Die Türkei sei bereit eine Entwicklung und neue Vorstöße der EU zu unterstützen. Aber sollte die Union einen anderen Weg einschlagen, sei das ebenfalls kein Problem. Der Türkei entgehe nichts und sie werde weiterhin auf ihrem Pfad voranschreiten.  

Die iranische Nachrichtenagentur Irna schreibt, Generalstabschef Hulusi Akar habe gesagt, der Iran und die Türkei könnten dem Terror ein Ende setzen. Der Meldung zufolge reiste Akar in Begleitung einer Delegation nach Teheran. Bei dem Besuch soll die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern bewertet werden. Akar habe gesagt, der Rahmen der Zusammenarbeit zwischen Ankara und Teheran sei festgelegt worden und er hoffe, dass im Kampf gegen den Terror und für eine Sicherheit der Grenzen Schritte für eine entsprechende militärische Kooperation gesetzt werden. Der für nationale Angelegenheiten verantwortliche iranische Vizestabschef, Brigadegeneral Nizami, habe seinerseits erklärte, der Iran und die Türkei seien zwei wichtige und bestimmende Akteure in der Region. Eine Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern werde sich positiv auf die Region auswirken. Je kritischer die Bedingungen seien, desto höher sei eine Zusammenarbeit erforderlich. Beide Länder hätten ein gutes Potenzial. Das könne sich auf die Probleme und auf die bilateralen Beziehungen auswirken.   

Die amerikanische Nachrichtenagentur AP schreibt, die Türkei habe das größte Militärausbildungszentrum in Afrika in der somalischen Hauptstadt Mogadischu errichtet. Im Ausbildungszentrum sollen 200 türkische Offiziere 20.000 somalische Soldaten ausbilden. Die somalische Armee kämpfe gegen die Al-Shabab-Milizen an. Die somalische Regierung müsse vor dem Abzug der 22.000 Soldaten der Afrikanischen Union gegen Jahresende die Sicherheit und Kontrolle im Land gewährleisten.

Die französische Nachrichtenagentur Euronew berichtet über den Gesundheitszustand des früheren Gewichtshebers Naim Süleymanoğlu, der unter einer Leberschwäche leidet und auf der Intensivstation behandelt wird. Nach den Worten seines Bruders, würde sich Staatspräsident Erdoğan persönlich um den Gesundheitszustands des Olympiasieger und Weltmeister kümmern. Er sei Erdoğan dafür sehr dankbar. Es habe mehrere Anträge für eine Lebertransplantation gegeben.


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