Weltpresse: 20.09.2017

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Weltpresse: 20.09.2017

Voice of America meldet, Staatspräsident Erdoğan wird morgen am Rande der 72. UN-Vollversammlung in New York mit US-Präsident Trump zusammenkommen. Beim Treffen werden Themen bewertet werden, die seit längerem zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Ankara und Washington führen. Priorität kommt in dieser Hinsicht der Waffenlieferung durch die USA an den syrischen Ableger der PKK in Syrien, PYG/YGP, zu. Erdoğan habe in seiner Rede vor der UN-Vollversammlung seine diesbezüglichen Bedenken zur Sprache gebracht und gesagt, dass das eigentliche Ziel der PYG/YPG nicht der Kampf gegen die DAESH ist. Außerdem werde Erdoğan den US-Präsidenten über das Massaker an den Rohinyga informieren.  

Die britische Nachrichtenagentur AP räumt den lobenden Worten von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg über Staatspräsident Erdoğan Platz ein. Die Türkei sei nicht nur mit Worten, sondern auch mit ihren Taten an das Bündnis verbunden. Die Türkei sei im Osten ein wichtiges Land mit strategischer Bedeutung, vor allem im Bezug auf die Sicherheit. Außerdem weise die Türkei eine Grenze zum Irak und zu Syrien auf, wo Terroristen aktiv seien. Zudem wies Stoltenberg auf die führende Rolle der Türkei bei den Bemühungen der Nato in Afghanistan hin, damit das Land nicht erneut von Terroristen als Unterschlupf genutzt wird. Diese Erklärung machte Stoltenberg in einem Interview für die Nachrichtenagentur AP.

Der arabische Nachrichtensender Al Jazeera bringt die Worte von Verteidigungsminister Canikli. Canikli habe gesagt, die Türkei werde an der südlichen Grenze der Türkei politische Bildungen auf ethnischer Grundlage in Gebieten unter der Kontrolle von „terroristischen Organisationen“ nicht dulden. Zudem habe der Minister gesagt, eine Veränderung beim Status quo im Irak könne zu einer Bedrohung der Sicherheit der Türkei führen.  


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