Weltpresse: 19.09.2017

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Weltpresse: 19.09.2017

Die Bild-Zeitung schreibt „deutsche Zuständige haben zweierlei Standard gegen die Türkei“, in der Bild-Zeitung vermerkt der Kommentator, Wilfried Pastors, Deutschland handele im Zusammenhang mit dem Terror zweierlei gegen die Türkei. Pastors betont, die Terrororganisation PKK sei in Deutschland seit 1993 verboten und ihre Symbole dürften deshalb nicht öffentlich gezeigt werden. Es sei auch eine Tatsache, dass PKK-Anführer ein Terrorist sei. Öcalan-Konterfeis seien ebenfalls verboten.

Verboten seien Öcalan-Konterfeis laut dem deutschen Innenministerium nur auf gelbem Grund und mit Kurden-Flagge. In Köln seien andere Farben gewählt worden und der Staatsschutz habe sie zu tausenden zugelassen. Das sei absurd und eine völlig überflüssige Steilvorlage für Protest der türkischen Regierung. Wer tragfähige Rechtsstandards in der Türkei einfordere, solle sich nicht so leicht angreifbar machen, schreibt Pastors.   

Reuters berichtet unter dem Titel „eine Woche vor dem geplanten Referendum der irakisch-kurdischen Regionalverwaltung haben türkische Panzer an der irakischen Grenze ein Manöver gestartet“, eine Woche vor dem Unabhängigkeitsreferendum der irakisch-kurdischen Regionalverwaltung im Norden Iraks, das von der Türkei als Bedrohung der nationalen Sicherheit betrachtet werde, hätten türkische Panzer am Montag an der irakischen Grenze eine Militärübung abgehalten. Ministerpräsident Yildirim habe erklärt, Bedrohungen aus dem In- und Land werde die Türkei unverzüglich erwidern.

Die Türkisch-Abteilung der Deutschen Welle meldet unter dem Titel „Westen ruft zum Ende der Gewalt in Myanmar auf“, im Vorfeld der UN-Vollversammlung in New York sei wegen der anhaltenden Gewalt gegen die Arakan-Muslime in Myanmar ein Minigipfel abgehalten worden. An dem Gipfel auf Ministerebene habe auch die Türkei teilgenommen. Dabei sei die Staatschefs von Myanmar Aung Suu Chi gemeinsam aufgerufen worden, die Gewalt gegen die Arakan-Muslime unverzüglich zu beenden.


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