Weltpresse: 14.09.2017

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Weltpresse: 14.09.2017

Die iranische Nachrichtenagentur IRNA meldet unter dem Titel „türkische Produktion von bewaffneten Drohnen“, Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan habe gesagt, die Produktion von bewaffneten Drohnen und der Vertrag über den Kauf von russischen Luftabwehrraketen vom Typ S-400 hätten die USA und Israel beunruhigt und wahnsinnig gemacht. Die USA und Israel hätten der Türkei keine bewaffneten Drohnen verkauft und deshalb habe die Türkei mit der Eigenproduktion begonnen. Erdogan zufolge seien die bewaffneten Drohnen im Kampf gegen Terroristen sehr effektiv.

Die russische Nachrichtenagentur Sputnik berichtet unter dem Titel „Warum hat die Türkei das russische Luftabwehrsystem S-400 bevorzugt?“, nach dem Putschversuch der Fetullah Terrororganisation Parallele Staatsstruktur (FETÖ/PDY) am 15. Juli 2016 hätten zahlreiche Nato-Mitglieder die Türkei im Zusammenhang mit militärischer sowie militärtechnischer Kooperation hingehalten. Die US-Unterstützung für den syrischen Ableger der separatistischen Terrororganisation PKK, PYD/YPG und die technologische Überlegenheit der russischen S-400-Raketen gegenüber den ähnlichen Raketen aus den USA hätten die Entscheidung der Türkei beeinflusst. Aber auch wenn die auf gegenseitigen Interessen beruhenden engen türkisch-russischen Beziehungen fortgesetzt werden sollten, denke die Türkei nicht an einen Nato-Austritt.

Das katarische Al-Jazeera-Fernsehen berichtet unter dem Titel „Cavusoglu zufolge geben einige islamischen Länder Geld wegen falschen Zwecken aus“, mit Hinweis auf die Krise zwischen einigen Ländern mit Katar habe Außenminister Mevlüt Cavusoglu gesagt, einige muslimischen Länder würden für feindliche Aktivitäten gegen andere muslimischen Länder Millionen Dollar ausgeben. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz nach dem Treffen mit seinem pakistanischen Amtskollegen Hodscha Muhammed Asif habe Außenminister Cavusoglu in Ankara betont, Pakistan habe den Willen nach einer humanitären Hilfe für Bangladesch zur Sprache gebracht. Einige andere Länder wie der Iran, Aserbaidschan und Kasachstan hätten bereits Hilfe in die Region geschickt. Dafür bedanke sich die Türkei. Aber diese Einstellung habe sich noch nicht auf alle islamischen Länder übertragen. Aber einige muslimischen Länder für Lobbyarbeiten, Unternehmen und Organisationen für feindliche Aktivitäten gegen andere muslimische Länder Millionen von Dollar ausgeben. Wenn nur 10 Prozent dieser großen Summen für die Bedürfnisse der muslimischen Länder zur Verfügung gestellt werden sollten, würden deren Leiden gelindert.

 

 

 


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