Weltpresse: 18.05.2017

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Weltpresse: 18.05.2017

Die Deutsche Welle meldet unter dem Titel „Deutschland muss gegen die Türkei gemäßigt sein“, die negative Einstellung von Deutschland gegen die Türkei habe in jüngster Zeit zur Spannung geführt. Die subjektive Haltung Deutschlands im Vorfeld des Referendums vom 16. April und der Schutz für Terroristen seien Grund für die Spannung. Die Beziehungen seien seit der Debatte der Armenier-Behauptungen im Bundestag im vergangenen Jahr angespannt. Aber die Türkei und Deutschland müssten ihren Dialog und Beziehungen fortsetzen. Denn die wichtigste Dimension der Beziehungen seien die Wirtschaft und der Handel. Die beiden Länder seien gegenseitig die wichtigsten Handelspartner. Darüber hinaus sei die Türkei eine Pufferzone gegen die illegale Migration aus dem Nahen Osten nach Europa und verhindere dadurch eine Ausweitung des Terrors nach Europa. Experten zufolge müsse Deutschland gegen die Türkei einen gemäßigten Wortlaut auswählen und die Beziehungen nicht unnötig belasten.   

Die spanische Zeitung ABC schreibt unter dem Titel „türkische Fernsehserien bringen 300 Millionen Dollar Einkommen“, die türkische Fluggesellschaft THY und die türkischen Fernsehserien seien zwei wichtige Elemente, um die türkische Marke weltweit bekanntzumachen. Die türkischen Fernsehserien seien in einem Jahr in 100 Länder verkauft worden. Dadurch sei ein Einkommen von 300 Millionen Dollar erzielt worden. Die türkischen Serien hätten den internationalen Markt weiter erobert und vor allem in den arabischen sowie lateinamerikanischen Ländern einen bemerkenswerten Erfolg erzielt. Vor allem die in der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt TRT wöchentlich ausgestrahlten Serien würden großes Interesse erwecken. Die Serie über den Gründer des Osmanischen Imperiums „Dirilis-Ertugrul“ habe sogar von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan ein großes Lob erhalten. Ein weiteres Beispiel für die Fernsehserien über historische Ereignisse sei „Payitaht Abdülhamit“ über das Leben von Sultan Abdülhamit II.   

Die russische Nachrichtenagentur Ria Novosti berichtet unter dem Titel „Türkei und Russland heben gegenseitig Exporteinschränkungen auf“, der russische Vizepremier Arkady Dvorkovitsch habe gesagt, die Dokumente zur Aushebung aller russischen Einschränkungen gegen türkische Produkte würden in der nächsten Wochen vorbereitet sein. Derzeit würden einige Details ausgearbeitet. Nach der Unterzeichnung des entsprechenden Protokolls würden alle Einschränkungen aufgehoben. Russland importiere den Großteil von Tomaten und Zitrusfrüchten aus der Türkei. Die Importeinschränkungen hätten zu einem Preisanstieg in Russland geführt.


Keyword: Reuters , DPA , DW , Weltpresse

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