Weltpresse 20.03.2017

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Associated Press (AP), USA: „Erdoğan: Europäische Türken sind die Zukunft Europas“. Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan habe in einem Appell an die Türken in Europa gesagt, dass sie noch mehr Kinder machen sollen. „Kümmert euch um Europa. Sorgt dafür, dass eure Kinder in besseren Vierteln leben. Fährt die besten Autos und wohnet in den schönsten Häusern. Bringt nicht drei, sondern fünf Kinder auf die Welt. Denn ihr seid die Zukunft Europas. Das wäre die beste Antwort auf die Ungerechtigkeiten, die euch angetan werden. Die Europäer träumen von einer Türkei, die gänzlich von ihnen abhängig ist, und die sie nach Belieben herumstoßen können. Sie hegen dieselben Gefühle für die Türken in ihren eigenen Ländern“, habe Erdoğan gesagt.

Al Jazeera, Katar: „Erdoğan: Der Maskenball ist zu Ende“. Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan habe seine Reaktion auf einige EU-Länder fortgesetzt, die mit rassistischen und faschistischen Methoden den türkischen Ministern ein Treffen mit ihren Landsleuten in Europa verweigert hätten. In Europa sei in letzter Zeit der Neonazismus erwacht. Der Kampf gegen den Fortschritt der Türkei habe eine neue Phase erreicht. Die Europäer hätten ihr wahres Gesicht gezeigt. Ganz offen zeigten sie, dass sie den Terror unterstützten. „Jene, die versucht haben, mit Terrororganisationen, für 1 Dollar gekauften Agenten uns in die Ecke zu drängen, sind jetzt persönlich auf dem Feld. Meine Brüder, der Maskenball ist zu Ende.“

News Agency Trend, Aserbaidschan: „PKK wird in Europa begünstigt“. Der türkische Ministerpräsident Binali Yıldırım habe an einer Wahlkampagne in Wien per Videoschalte teilgenommen und dabei gesagt, dass Deutschland, Österreich, Holland und die Schweiz sich zusammentäten und die separatistische Terrororganisation vorzüglich behandelten. Den türkischstämmigen Bürgern mit Vaterlandsliebe würden sie dagegen nur Probleme bereiten.

AFP, Frankreich: „Rolle des deutschen Nachrichtendienstes beim Putschversuch wird diskutiert“. Die Türkei sei empört über die Äußerung des BND-Chefs bezüglich des Putschversuchs der gülenistischen Terrorvereinigung FETÖ vom 15. Juli. Der Sprecher des Staatspräsidenten, Ibrahim Kalın habe gesagt, dass der deutsche Nachrichtendienst, der sonst in irgendeinem Thema enthaltsam bleibe, interessanterweise Erklärungen mache, womit die aus der Türkei nach Europa geflohenen Gülenisten anscheinend entlastet würden. Verteidigungsminister Fikri Işık habe dagegen gefragt, ob nicht auch die deutschen Behörden selbst in den Putschversuch verwickelt wären. „Dass der deutsche Chef des Nachrichtendienstes derartige Äußerungen macht, erregt das Bedenken, ob nicht auch der deutsche Nachrichtendienst hinter dem Putschversuch stecken könnte“, habe Işık gesagt.


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