Washington Post zum Fall Kashoggi

Washington Post zum Fall Kashoggi

Washington Post zum Fall Kashoggi

Das renommierte US-Blatt Washington Post hat in einem Artikel über die Rolle von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan im Zusammenhang mit einem Kompromiss im Fall Kashoggi berichtet.  Die Korrespondenten der Zeitung, Kareem Fahim und John Hudson verfassten einen Artikel mit der Überschrift „Was für eine bedeutende Rolle hat Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan nach dem Verschwinden des Journalisten Jamal Kashoggi im Zusammenhang mit einem Kompromiss gespielt?“  

„Die Türkei hat nach dem Verschwinden des Journalisten bei weitem mehr getan als nur den Fall zu ermitteln. Sie hat die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf die anmaßende Exekution eines Landes in ihren Territorien gelenkt“ so der Wortlaut im Artikel. Es wurde ferner daran erinnert, dass die Details zum Kashoggi-Mord in den türkischen Medien und in der internationalen Presse wiedergegeben worden sind.

Im Artikel weisen die Korrespondenten von Washington Post ferner daraufhin, dass Erdogan vor der Öffentlichkeit, den Saudis die Verhinderung von Ermittlungen vorgeworfen hat. Darüber hinaus wird wie folgt kommentiert: „Einige Informationen aus der Türkei haben das globale Interesse aufrechterhalten. Vielleicht wird es die Bemühungen von Saudi Arabien, den Fall zu leugnen, zu Nichte machen und dafür sorgen,  dass US-Präsident Donald Trump sich vom engsten Verbündeten distanziert.“

Der saudische Journalist wurde nach dem Betreten des saudischen Generalkonsulats in Istanbul am 2. Oktober verschwunden.



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