Nikki Haley: Russland und Assad haben mehr als 100 Luftangriffe auf Idlib geflogen

Nikki Haley: Russland und Assad haben mehr als 100 Luftangriffe auf Idlib geflogen

Nikki Haley: Russland und Assad haben mehr als 100 Luftangriffe auf Idlib geflogen

Die ständige Vertreterin der USA bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley hat gesagt, dass Russland und das Assad-Regime auf Idlib mehr als 100 Luftangriffe geflogen haben. Der UN-Sicherheitsrat trat auf Forderung von Russland zur Besprechung der Ergebnisse des Dreiergipfels zwischen der Türkei, Russland und dem Iran zusammen. In ihrer hier gehaltenen Rede sagte Haley folgendes: „Russland, der Iran und das Assad-Regime interessieren sich für politische Lösungen nicht. Die Türkei hat es letzte Woche erfahren. Die Türkei hat für Idlib Waffenruhe gefordert, aber Russland und der Iran haben es abgelehnt.“

Der ständige Vertreter von Russland bei den Vereinten Nationen, Wassily Nebenzia informierte die Ratsmitglieder über die Ergebnisse des Gipfels. Nach Worten von Nebenzia würden sich in Idlib mehrere Zehntausend Mitglieder von Al-Nusra und der Terrororganisation DAESH befinden. Russland, die Türkei und der Iran seien der gleichen Meinung, dass in ganz Syrien die Überreste des Terrors beseitigt werden, so Nebenzia. 

Außer einer politischen Lösung gäbe es keine Alternative für die Krise in Syrien, sagte Nebenzia und fügte folgendes hinzu: „Es ist dringend notwendig die sich für politische Lösungen entschlossenen Oppositionellen von Terroristen zu unterscheiden. Dieser Appell richtet sich an alle Mitglieder der internationalen Gemeinschaft.“

Auf dem Gipfel in Teheran habe man nach Worten von Nebenzia auch über den Wiederaufbau von Syrien gesprochen. Die Voraussetzungen dafür würden bestehen. Es sei nötig in Syrien humanitäre Hilfe zu leisten, die Minen zu säubern und die Infrastruktur wiederaufzubauen. Doch der Westen habe politische Erpressung im Kopf.

Ein weiteres Thema sei die Rückkehr der syrischen Flüchtlinge gewesen sagte Nebenzia und führte weiter wie folgt aus: „Bekanntlich hat die syrische Regierung Sicherheitsgarantien gegeben. Wir arbeiten mit dem Iran und der Türkei für eine internationale Konferenz bezüglich der Rückkehr der Syrer zusammen.“

Die nächste Sitzung der Garant-Staaten des Astana-Prozesses werde in Russland sein, so Nebenzia.



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