YPG/PKK setzt Kindersoldaten in Syrien ein

Die separatistische Terrororganisation YPG/PKK setzt weiterhin Kindersoldaten in Syrien ein.

YPG/PKK setzt Kindersoldaten in Syrien ein

Die separatistische Terrororganisation YPG/PKK setzt weiterhin Kindersoldaten in Syrien ein. Das geht aus einem Bericht der Beobachtungsstelle für Menschenrechte hervor. Nach der Bewaffnung der Kinder würde ihnen der Kontakt zur Familie verboten werden.

Unter Berufung auf UN-Angaben heißt es, im vergangenen Jahr sei ein drastischer Anstieg bei der Zahl der Kindersoldaten, die für die YPG/PKK kämpfen würden, festgestellt worden.

„Bewaffnete Gruppen müssen unverzüglich damit aufhören Kinder in den Krieg zu involvieren“, wird im Bericht gefordert. Die Bewaffnung von Kindern unter 18 Jahren stelle ein Verstoß des internationalen Rechts dar und der Einsatz von Kriegssoldaten unter 15 Jahren sei ein Kriegsverbrechen.  

Die Kinder in den besetzten Lagern der Terrororganisation würden den Familien entrissen und keine weiteren Informationen über das Schicksal ihres Kindes erhalten.

Die USA müssten den Druck auf die Terrororganisation, die von ihnen unterstützt werde, für den Verzicht von Kindersoldaten erhöhen, heißt es im Bericht.

Außerdem wird einem Interview mit betroffenen acht Familien Platz eingeräumt. Die Terrororgansiation habe sechs Mädchen und zwei Jungen im Alter von 13 bis 17 Jahren bewaffnet. Diese würden in sogenannten Ausbildungscamps gehalten werden, allerdings sei ein 16 Jahre alter Junge in Rakka bei Gefechten ums Leben gekommen.

Weiter heißt es unter Verweis auf den UN-Bericht zur Rolle der Kindersoldaten in Syrien, in 2017 hätten 224 Kinder für die YPG/PKK gekämpft. Das sei im Vorjahresvergleich ein Anstieg um das Fünffache.   



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