Sturm «Alberto» zieht über südliche US-Bundesstaaten und Kuba

Der erste größere Sturm der Saison

Sturm «Alberto» zieht über südliche US-Bundesstaaten und Kuba

 

Washington (dpa) - Mit großen Regenmengen und der Gefahr von Überflutungen ist der erste größere Sturm der Saison am Montag auf drei südliche Bundesstaaten der USA zugezogen. Florida, Alabama und Mississippi rüsteten sich für den subtropischen Sturm «Alberto», der sich einige Tage über dem Golf von Mexiko zusammengebraut hatte.

Für Florida und Alabama verhängten die Gouverneure den Notstand, sie kommen so leichter an Bundesmittel. Es wurde erwartet, dass der Sturm im Lauf des Montags mit Windgeschwindigkeiten von gut 100 Stundenkilometern in der Gegend von Panama City (Florida) an Land geht und abgeschwächt langsam nördlich zieht.

Die Behörden der betroffenen Staaten warnten für die kommenden Tage vor Schäden durch Überflutungen, starken Wind und Tornados. Im Süden Floridas brachte der Sturm auf der Ostseite der Halbinsel und bis nach Kuba bereits erhebliche Regenmengen mit sich.

Stürme wie dieser sind in dieser Gegend im Mai selten. Das ist nach Angaben von Meteorologen aber kein Anzeichen für eine besonders heftige Hurrikansaison. Diese soll nach einer Vorhersage des nationalen Hurrikanzentrums durchschnittlich oder etwas stärker als normal ausfallen. Die Saison dauert vom 1. Juni bis zum 30. November.

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