Astana-Gespräche zur Lage in Syrien verschoben

Die auf Mitte Februar geplante 9. Gesprächsrunde in Astana zur Lage in Syrien ist auf unbestimmte Zeit verschoben worden.

Astana-Gespräche zur Lage in Syrien verschoben

Die auf Mitte Februar geplante 9. Gesprächsrunde in Astana zur Lage in Syrien ist auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Der Außenminister Kasachstans Abdrahmanow gab das in einer Erklärung vor Pressevertretern bekannt. Von ihren russischen Kollegen hätten sie erfahren, dass sie mit den Außenministern der Garantiestaaten des Astana-Prozesses Russland, Türkei und Iran ein Treffen organisieren wollen und das dafür Astana in Betracht kommen könne.   

Allerdings sei das Datum des Treffens auf Außenministerebene noch nicht festgelegt worden. Jedoch könne das Treffen im März stattfinden. Die 9. Astana-Gesprächsrunde indessen werde anschließend abgehalten werden, so der Minister. Bei der letzten Gesprächsrunde zwischen dem 21. und 22. Dezember 2017 hatten die Türkei, Russland und der Iran die Bildung einer Arbeitsgruppe für die Freilassung von Gefangenen, Überführung der sterblichen Überreste, Identitätsbestimmung der Vermissten und für die Säuberung von historischen Geländen unter dem Schutz der UNESCO beschlossen.



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