Erbil appelliert für einen Dialog mit Bagdad

Die irakisch-kurdische Regionalverwaltung appelliert nach der rechtswidrigen Volksabstimmung am 25. September für einen Dialog mit Bagdad.

Erbil appelliert für einen Dialog mit Bagdad

Die irakisch-kurdische Regionalverwaltung appelliert nach der rechtswidrigen Volksabstimmung am 25. September für einen Dialog mit Bagdad. Die Regionalverwaltung kam unter Vorsitz von Mesut Barzani zusammen.

Im Anschluss an die Sitzung hieß es, die irakisch-kurdische Regionalverwaltung sei „offen für einen Dialog“. Es werden Verhandlungen mit Bagdad für die Öffnung der Flughäfen, Grenzübergänge und Banken gefordert.

Die Zentralregierung in Bagdad hatte mit einer Militäroffensive angedroht, sollten die Kontrolle über die Grenzübergänge und Flughäfen nicht übergeben werden.

Die irakisch-kurdische Regionalverwaltung, die gesagt hatte, sie seien bereit zu kämpfen, wenn es erforderlich sei, appelliert nun für einen Dialog. Meldungen zufolge marschiere eine 50.000-köpfige Armee aus Bagdad in den Norden auf.

Zuletzt hatte Bagdad den Hahn der Öl-Pipeline, die die wichtigste Finanzquelle Erbils darstellt, zugedreht.  



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