Westafrika: Drei US-Soldaten bei Angriff in Niger getötet

Bei einem Angriff auf eine Militärpatrouille im Südwesten Nigers sind drei Soldaten eines US-Sondereinsatzkommandos getötet worden.

Westafrika: Drei US-Soldaten bei Angriff in Niger getötet

Niamey/Stuttgart (dpa) - Bei einem Angriff auf eine Militärpatrouille im Südwesten Nigers sind drei Soldaten eines US-Sondereinsatzkommandos getötet worden. Zwei weitere wurden bei dem Vorfall im Norden des westafrikanischen Landes verwundet, wie US-Medien am Mittwoch (Ortszeit) unter Berufung auf das amerikanische Militär berichteten.

Die Soldaten seien gemeinsam mit einer nigerianischen Einheit unterwegs gewesen, zitieren der US-Sender CNN und die «New York Times» den Sprecher des Afrikanischen Kommandos der Vereinigten Staaten, Anthony Falvo. Nähere Einzelheiten zu dem Angriff seien noch nicht bestätigt. Die verletzten Soldaten sollten auf den Militärstützpunkt der US-Streitkräfte in Stuttgart gebracht werden.

US-Präsident Donald Trump ist nach Angaben seiner Sprecherin Sarah Sanders über den Angriff informiert worden. Das Verteidigungsministerium in Washington hatte zunächst nur Berichte von einem feindlichen Überfall bestätigt und machte auch auf Anfrage keine weiteren Angaben zu den Soldaten.

Den Berichten zufolge ereignete sich der Überfall aus dem Hinterhalt knapp 200 Kilometer nördlich der Hauptstadt Niamey nahe der Grenze zu Mali. Dort sollen Kämpfer der Terrorgruppe Al-Kaida im Islamischen Maghreb aktiv sein.

Die US-Armee unterstützt das Militär von Niger bei der Ausbildung und leistet Sicherheitsbeistand im Kampf gegen Extremisten in der Region.


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