Im Irak spitzt sich die Lage zu

Der irakische Ministerpräsident Haider al-Abadi hat erneut die Volksabstimmung der irakisch-kurdischen Regionalverwaltung abgelehnt.

Im Irak spitzt sich die Lage zu

Der irakische Ministerpräsident Haider al-Abadi hat erneut die Volksabstimmung der irakisch-kurdischen Regionalverwaltung abgelehnt.

Auf seiner Pressekonferenz in Bagdad sagte der irakische Ministerpräsident, die Zerteilung des Irak werde niemals erlaubt.

Der Ministerrat habe auf einer betreffenden Sitzung auf die Bedeutung der Lösung der Probleme mit der irakisch-kurdischen Regionalverwaltung durch Dialog hingewiesen.

Der Ministerrat habe erneut betont, dass die Volksabstimmung nicht gesetzmäßig ist. Einseitige vollendete Tatsachen und Gewaltanwendung seien unannehmbar. Die Volksabstimmung verstoße sogar gegen Gesetze der irakisch-kurdischen Regionalverwaltung. Der irakische Ministerpräsident lud kurdische Führer zu einem Dialog nach Bagdad ein.

Das kurdische Volk habe ach 2003 Rechte und Vorteile erhalten, die sie Jahrhunderte nicht kannte. Das sei sein Recht.

Sollten die Schritte für die Volksabstimmung verwirklicht werden, so würden all diese Rechte und Vorteil nichtig.

Der irakische Regierungschef warnte vor Schritten, die zu Unruhen führen können.

Er respektiere die Hoffnung der Kurden, doch werde die Teilung des Landes niemals erlaubt. Er appellierte an Kurden die Volksabstimmung zu boykottieren. Denn die Volksabstimmung sei kein Vorteil für sie. Die Volksabstimmung sei ein großes Risiko für die Region und den Irak.



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