USA und Südkorea vereinbaren Rüstungsdeal

US-Präsident Donald Trump, der südkoreanische Präsident Moon Jae-in und die deutsche Bundekanzlerin Angela Merkel haben die Nordkorea-Krise bewertet.

USA und Südkorea vereinbaren Rüstungsdeal

US-Präsident Donald Trump, der südkoreanische Präsident Moon Jae-in und die deutsche Bundekanzlerin Angela Merkel haben die Nordkorea-Krise bewertet.

In zwei schriftlichen Erklärungen des Weißen Hauses heißt es, US-Präsident Trump habe nach dem nordkoreanischen Test einer Wasserstoffbombe am 3. September mit Moon und Merkel gesprochen. Dabei sei ein gemeinsamer Standpunkt gegen die Bedrohung aus Pjöngjang beschlossen worden.

Bei dem Telefonat zwischen Trump und Moon sei hervorgehoben worden, dass Nordkorea eine Bedrohung für die ganze Welt darstellen würde. Sie hätten sich auf die Erhöhung des Drucks gegen Nordkorea verständigt.

Außerdem sei ein Ausbau der gemeinsamen militärischen Kapazität von Washington und Seoul bewertet worden. Das Weiße Haus bestätigte zudem eine Verständigung von Trump und Moon auf die Aufhebung der Nutzlast-Begrenzung für südkoreanische Raketen. Seit 2001 galt für südkoreanische ballistische Raketen eine Obergrenze von 500 Kilogramm Nutzlast. Außerdem wurde ein Rüstungsverkauf an Südkorea in Höhe von mehreren Milliarden Dollar beschlossen.

Beim Gespräch zwischen Trump und Merkel wurde die „gleichgültigen und bedrohlichen Schritte“ Nordkoreas verurteilt. Das koordinierte Vorgehen bei der UN wurde betont. Mit dieser Provokation würde Nordkorea nur noch die Entschlossenheit der internationalen Staatengemeinschaft gegen Pjöngjang verstärken.

Das Weiße Haus betonte ferner, dass sämtliche Optionen gegen Nordkorea in Betracht kommen würden.  



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