Beziehung zwischen USA und der Terrororganisation PYD

Cohen: "Es handelt sich um eine vorübergehende und taktische Beziehung."

Beziehung zwischen USA und der Terrororganisation PYD

Der stellvertretende Staatssekretär im US-Außenministerium zuständig für Europa und Eurasien, Jonathan Cohen hat gesagt, die Beziehung der USA mit PYD, dem Ableger der Terrororganisation PKK in Syrien, sei eine vorübergehende und taktische Beziehung.

Cohen nahm an einem Gesprächspodium der Denkfabrik Nahost Institut unter dem Motto, „Spannungen in den türkisch-amerikanischen Beziehungen“ teil.

Wegen den Bedingungen der Kriegssituation hätten die USA eine Beziehung mit YPG. Denn die freien demokratischen Kraefte in Syrien würden im Zusammenhang mit der Einnahme von Rakka von der Terrormiliz DEASH eine wichtige Rolle spielen.

Cohen sagte, „wir YPG nichts versprochen. Sie befinden sich in diesem Krieg, weil sie es so wollten. Natürlich haben sich auch für sich selber eine Motivation.“

Man werde mit ihnen gegen DEASH kämpfen, bis die Türkei und die USA völlig aus dem Irak und aus Syrien abgezogen werden. Die USA würden im Kampf der Türkei gegen jede Art des Terrors an ihrer Linie festhalten.

Cohen machte auch auf die Existenz der Terrororganisation PKK in Sindschar aufmerksam. Nach der Befreiung von Mossul werde sich die US-Administration mehr auf die Zusammenarbeit mit der irakischen Zentralregierung im Thema Sindschar konzentrieren. Ob freiwillig oder auf eine andere Art und Weise die PKK von dort vertrieben werden.

Zudem sei Washington auch gegen eine Änderung der demographischen Strukturen in Syrien und im Irak. Die einheitlichen Elemente müsste über ihre eigene Zukunft selbst entscheiden, so Cohen.


Keyword: Syrien , Irak , PYD , Pkk , Cohen

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