Neue Gesprächrunde zur Syrien-Krise in Genf

Die neue Runde der Syrien-Friedensgespräche unter UN-Beobachtung haben gestern in Genf begonnen.

Neue Gesprächrunde zur Syrien-Krise in Genf

 

Die neue Runde der Syrien-Friedensgespräche unter UN-Beobachtung haben gestern in Genf begonnen.

Der UN-Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura, sagte, die Errichtung von „Deeskalationszonen“ könnten einen Beitrag für eine friedliche Lösung in Syrien leisten. Die Delegierten unter dem Chefunterhändler des syrischen Hohen Verhandlungskomitees, Nasr al-Hariri, und der syrischen Regierungsdelegation unter Leitung von Baschar al-Dschaafari führen keine direkten Gespräche, sondern nur unter der Vermittlung von de Mistura.

Für ein Ende des seit sechs Jahren anhaltenden Bürgerkriegs in Syrien findet das Treffen unter UN-Beobachtung statt. Bei den Genfer-Gesprächen kam es bisher zu keinem Durchbruch.

Bei dem Bürgerkrieg in Syrien, der seit 2011 tobt, kamen hunderttausende Menschen ums Leben, Millionen Syrer mussten ihre Heimat verlassen.

In der kasachischen Hauptstadt Astana vereinbarten die Türkei, Russland und der Iran am 4. Mai die Errichtung von vier „Deeskalationszonen“ in den heftig umkämpften Gebieten und von „Schutzzonen“ entlang den Grenzen.    



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