Aufruf zur Nothilfe für Rohingya

Der Chef der IFRC in Bangladesch, Azmat Ulla erklärte, die Lebensbedingungen der Flüchtlinge in seinem Land wären sehr schwer. Bald beginne die Hochwasser- und Wirbelsturmsaison. Mehr Hilfe sei daher nötig.

Aufruf zur Nothilfe für Rohingya

Die Internationale Vereinigung des Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds (IFRC) hat zur Nothilfe für die muslimische Rohingya aufgerufen, die von Myanmar nach Bangladesch geflohen sind. In der schriftlichen Erklärung der IFRC heißt es, seit Oktober seien schätzungsweise 75 000 Muslime aus Myanmar nach Bangladesch gekommen.

Die Muslime flohen von der Gewaltwelle und waren gezwungen, im Südosten von Bangladesch Zuflucht zu suchen.

Die Flüchtlinge würden in dem Lager in Cox’s Bazar unter planlosen und schlimmen Umständen leben. Um die Grundbedürfnisse von 25 000 neu angekommenen Flüchtlingen zu decken, bedarf es an 3,2 Millionen Dollar Nothilfe.

In 30 Jahren wanderten bis zu 500 000 Rohingya aus Myanmar nach Bangladesch. 33 000 Flüchtlinge in den Regionen Ukhiya und Teknaf leben in behelfsmäßigen Lagern unter schwersten Bedingungen.

Der Chef der IFRC in Bangladesch, Azmat Ulla erklärte, die Lebensbedingungen der Flüchtlinge in seinem Land wären sehr schwer. Die Hochwasser- und Wirbelsturmsaison würde bald beginnen, von daher müsste den Flüchtlingen noch mehr Unterstützung geleistet werden.



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