Israelische Blockade von Palästina

Zivilgesellschaft ruft in Wien zum Boykott von Israel auf.

Israelische Blockade von Palästina

In der österreichischen Hauptstadt Wien hat eine Zivilgesellschaft die Beendung der israelischen Blockade von Palästina und zum Boykott von Israel aufgerufen. Die sich Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen gegen Israel, kurz BDS nennende Zivilgesellschaft versammelte sich auf dem Stephansplatz in Wien und protestierte gegen die israelische Verwaltung.

Ferner wurden anhand von Fotos die israelischen Angriffe auf Gaza dargestellt und Palästina Fahnen getragen.

Ausserdem rief die Zivilgesellschaft Parolen wie „Boykott von Israel und Freiheit für Palästina“ aus und appellierte an die USA und EU, Schritte gegen Israel einzuleiten.

In einer Erklärung wurde aufgerufen, dass Israel sich zu den Grenzen vor 1967 zurückzieht und Palästina international anerkannt wird.

Globale Mächte würden Politiken verfolgen, mit denen Israel verwöhnt werde. Die Gruppe rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, Boykott, Desinvestitionen und Sanktionspolitiken gegen Israel anzuwenden.

Der Aktivist Ofer Neiman hielt bei der Aktion eine kurze Rede und sagte, dass die USA und EU eine Politik verfolgten, mit denen sie die israelische Verwaltung ermutigten.

Außerdem wurde dazu aufgerufen, der Blockade der palästinensischen Territorien ein Ende zu setzen sowie für einen wirtschaftlichen und politischen Druck Israel zu boykottieren.



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