Loch am israelischen Sperrwall

Palästinensische Aktivisten hissen palästinensische Fahne.

Loch am israelischen Sperrwall

Palästinensische Aktivisten haben am Jahrestag des Falls der Berliner Mauer in Jerusalem ein Loch am Sperrwall geöffnet.

Aktivisten der Komitees gegen den Sperrwall und den jüdischen Siedlungsbau haben in der Nähe der Ortschaft Bir Nabala ein Loch am Sperrwall geöffnet und dort die palästinensische Fahne gehisst.

Nach Angaben eines Aktivisten sei dieses Loch erst der Anfang für das Ende des Sperrwalls, der die palästinensischen Territorien für die Interessen der jüdischen Siedler trennt. Diese Mauer sei der Ausdruck des rassistischen Separatismus.

Der Sperrwall war in 2002 von Israel aus Sicherheitsgründen zwischen dem Westjordanland und Israel errichtet worden.

Die Bauarbeiten der Berliner Mauer waren am 13. August 1961 eingeleitet worden. Die 46 Kilometer lange Mauer war zwischen dem geteilten Ost- und west Berlin errichtet worden, um die Flucht von Menschen aus Ost- nach Westdeutschland zu verhindern. Die im Westen auch Schandmauer bezeichnete Berliner-Mauer wurde am 9. November 1989 abgerissen.


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