Türkei Agenda (2018-29)

Humanitaere Hilfe und Flüchtlingspolitik der Türkei

Türkei Agenda (2018-29)

Eine Bewertung von Can Acun, Forscher der Stiftung für Politik, Wirtschaft und Gesellschaftsforschungen (SETA).

Die Türkei steht bei der humanitären Hilfe und Flüchtlingspolitik weltweit auf Platz eins und erteilt so der ganzen Welt Lektion in Menschlichkeit. Die türkische Außenpolitik, die den Menschen Achtung schenkt, beweist decafto, im Gegenteil zu den angeblichen menschenrechtsverteidigenden Ländern, wie Menschlichkeit sein muss. Die Türkei mit den weltweit meisten Flüchtlingen zeigt den Unterschied der Türkei.  Dem 2018 Jahresbericht für humanitäre Hilfe zufolge war die Türkei im vergangenen Jahr Weltspitze bei Erbringung humanitärer Hilfe. Sie hat 0,85 % ihres Bruttoinlandprodukts für humanitäre Hilfe verwendet im Vergleich zu Luxemburg und Norwegen, die weltweit bei humanitärer Hilfe Platz 2 und 3 belegen, und 0,17 % ihres BIPs für humanitäre Hilfe verwendet haben.        

 

 Nach Angaben der britischen Organisation für Entwicklungsinitiative hat die Türkei im vergangenen Jahr 8,07 Milliarden Dollar für humanitäre Hilfe ausgegeben, womit die Türkei weltführend geworden ist. Der Türkei folgen die USA mit 6,68 Milliarden Dollar, was in Relation zum Bruttoinlandsprodukt 0,04 % ausmacht. Der USA folgt Deutschland mit 2,52 Milliarden Dollar. Die führende Position der Türkei unterstreicht die Außenpolitik der Türkei, die der Menschlichkeit großen Wert beimisst. Dass die großen Verfechter der Menschenrechte und Demokratie bei humanitäre Hilfe so weit hinter der Türkei liegen, beweist ihre Scheinheiligkeit.

Neben der humanitären Hilfe ist die Türkei, das Land das die meisten Flüchtlinge aufgenommen hat. Die Türkei zeigt mit 3,5 Millionen aufgenommenen Flüchtlingen ihre Aufrichtigkeit, die sowohl den aufgenommenen Flüchtlingen als auch den Flüchtlingen in grenzüberschreitenden Regionen Hilfe anbietet.

Gerade in Zeiten des weltweit ansteigenden Rassismus, der harten Politik gegenüber Flüchtlingen und des Sterbenlassens der Flüchtlinge im Mittelmeer ist die Haltung der Türkei im Namen der Menschlichkeit ehrenvoll. Die hohe Flüchtlingszahl in der Türkei hat keine politische Instabilität oder keinen ansteigenden Rassismus verursacht, was die weltweiten flüchtlingsfeindlichen Argumente verwirft. Die Flüchtlingskrise in der EU und in den USA ist eigentlich mehr eine Krise des Rassismus und der Ausländerfeindlichkeit. So ist die schärfte Krise der deutschen Geschichte innerhalb der Schwesterparteien CDU und CSU auf die Flüchtlingspolitik zurückzuführen. So hat ein Flüchtlingsstrom nach Europa in Höhe von Ein Drittel der Anzahl der Flüchtlinge in der Türkei in der EU eine sehr große Krise ausgelöst und die Partnerschaft innerhalb der EU in Bedrängnis gebracht. Rechtsradikale Parteien in der EU konnten durch den Flüchtlingsstrom ihre Stimmen erhöhen und wurden in einigen EU-Ländern zu zweit- und drittgrößten Parteien. In der Türkei, die dreimal mehr Flüchtlinge aufgenommen hat als die ganze EU, entstand keine Flüchtlingskrise. Die Grundlage für die menschliche Haltung gegenüber Flüchtlingen in der Türkei ist der Wille von Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan.                         

 

 



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