Öko-Politik (2018-26)

Umstrukturierung der wirtschaftlichen Einrichtungen in der neuen Ära.

Öko-Politik (2018-26)

Umstrukturierung der wirtschaftlichen Einrichtungen in der neuen Ära

Prof. Dr. Erdal Tanas KARAGÖL

Staatspräsident Erdoğan hat bei der Staatpräsidentenwahl fast 52 Prozent erhalten und wurde zum ersten Staats-und Regierungschef in der neuen Ära gewählt. Die Volksallianz kam bei den Wahlen am 24. Juni auf fast 53 Prozent und schaffte die Mehrheit. Die wichtigste Agenda der Türkei ist jetzt die Umsetzung des Präsidialsystems in der neuen Ära. Die Bevölkerung ist nun gespannt auf die politischen, juristischen und wirtschaftlichen Auswirkungen des neuen Systems.

Was erwartet die türkische Wirtschaft durch das Wahlergebnis in der vorliegenden Periode?

 

Hierzu eine Bewertung von Prof. Dr. Erdal Tanas KARAGÖL Lehrkraft der Wirtschaftswissenschaften an der politischen Fakultät der Yıldırım Beyazıt Universität.        

 

Damit die Türkei unter den globalen Volkswirtschaften ein Mitspracherecht bekommt und zu einem starken Akteur auf der internationalen Bühne wird, muss ein solides Führungssystem und eine geeignete Basis geschaffen werden, um diese Ziele zu erreichen. Jeder Schritt der Türkei muss zugleich mit dem Regierungssystem unterstützt werden und dieses System muss mit neuen Strategien und Zielen koordiniert werden, damit es die Türkei unter den ersten 10 Volkwirtschaften in der Welt schafft.

 

Das neue System sieht einen Bürokratieabbau und ein Management vor, in dem schnelle Entscheidungsprozesse stattfinden. Ein einfacheres, schnelleres und moderneres Managementsystem soll die Möglichkeit bieten, Einrichtungen zur Erreichung ökonomischer Ziele bereitzustellen. Daher wird die Umstrukturierung der Institutionen in diesem Prozess die Ausführung vielfältiger machen und für eine starke Position sorgen, die sich von dem heutigen in der Türkei unterscheiden wird. Die Einrichtung neuer politischer Räte und die Einrichtung von Büros, in denen die Aktivitäten im Rahmen aller Ministerien durchgeführt werden, ist ein Indikator dafür, dass im Prozess der institutionellen Umstrukturierung eine sehr detaillierte und sensible Arbeit geleistet wird.

In diesem System gibt es wichtige Änderungen in der Wirtschaftsführung. Heute wird die Wirtschaftsverwaltung, die unter der Kontrolle der sechs Ministerien steht, in der kommenden Zeit unter die Schirmherrschaft  von drei Ministerien gestellt. Erstens gibt es kein separates Ministerium unter dem Namen des Wirtschaftsministeriums in der neuen Periode. Das Finanzministerium und das Schatzministerium haben sich zusammengeschlossen, um die finanzielle Autorität der Wirtschaft zu etablieren.

 

Erwähnenswert sind auch die Investitions- und Finanzämter, die in der Wirtschaft unter dem Staatspräsidium  eingerichtet werden. Während mit dem Investment Office  große und strategische Investitionen in der Türkei unterstützt werden, wird das Istanbuler Finanzzentrum, eines der wichtigsten Projekte dafür sorgen, dass sich mit dem Investment Office  der Finanzbereich der Türkei entwickelt.

In der letzter Zeit war die Bürokratie, mit der die Wirtschaft konfrontiert wurde, das größte Problem in der Türkei,   dass  eigentlich zeigt, dass eine landesweite Vereinfachung der Einrichtungen ein unerlässliches Bedürfnis ist.

 

Denn mit diesem Prinzip als Grundgerüst und mit der Umsetzung des neuen Führungssystems wird die Bürokratie, die größten wirtschaftlichen und politischen Hindernisse, beseitigt. Die Institutionen werden eine einfachere, schnellere und funktionalere Struktur haben.

 

In diesem Rahmen werden das neue Managementmodell und die Umsetzung der institutionellen Umstrukturierung eine wichtige Quelle der Dynamik bei der Erreichung der hohen Wirtschaftlichkeit der Türkei sowie des nachhaltigen und integrativen Wachstums sein.

 

 



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