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Öko-Politik (2018-23)

Die Sozialpolitik in Richtung Wahlen.

Öko-Politik (2018-23)

                                        

Die Sozialpolitik in Richtung Wahlen

Prof. Dr. Erdal Tanas KARAGÖL

 

 

Die Türkei hat in den vergangenen 16 Jahren unter der Regierungspartei der AK-Partei Wandel und Veränderungen erlebt, vor allem im Bereich der Sozialpolitik. Am 24. Juni finden die vorgezogenen Parlaments-und Präsidentschaftswahlen statt. Die politischen Parteien haben im Vorfeld der Wahlen in ihren Wahlerklärungen die Sozialpolitik zu eine ihrer wichtigen Themen gemacht. Es ist daher folgerichtig, dass die Parteien im Wahlkampf, ihre Versprechen über  ein "soziales Staatsverständnis" entwickeln. Es ist klar, dass Politik und Sozialpolitik die einfachste Kommunikation zwischen Wählern und politischen Parteien sind. Aber wenn die politischen Parteien diese Zusagen und Versprechen machen, müssen sie aber auch die notwendigen Ressourcen für ihre Versprechungen bereitstellen.

 

Hierzu eine Bewertung von Prof. Dr. Erdal Tanas KARAGÖL Lehrkraft der Wirtschaftswissenschaften an der politischen Fakultät der Yıldırım Beyazıt Universität.        

 

In Regierungen, in denen das Konzept des Sozialstaates das Prinzip der sozialen Entwicklung aus sozialer Sicht Priorität hat, treten das Funktionieren wie gerechte Einkommensverteilung, Armutsminderung und Regulierung der Wirtschaftstätigkeit in den Vordergrund.

Die sozialpolitischen Anwendungen, zu denen fast alle Teile der Gesellschaft gehören, insbesondere die benachteiligten Gruppen, reichen von der Gesundheitserziehung bis zur Sozialhilfe.

 

Heute hat die Türkei einen Punkt erreicht, in dem mit dem Haushalt für Sozialausgaben sowohl die Armut verringert als auch die Einkünfte der Bürger in allen Bereichen der Gesellschaft gerecht verteilt werden. Seit 2002 hat der Anteil der Sozialausgaben an den Ausgaben des Staates, einschließlich Bildung, Gesundheit und Sozialschutz, weiter zugenommen.

 

Dem Bericht von der Weltbank erstellten Bericht Sustainable Developement Goals Atlas von 2017 zufolge zählt die Türkei zu den Ländern in der Welt, die am meisten die Armut verringert hat, so dass es heute in der Türkei keinen Bürger bei seinen täglichen Ausgaben unter 1 und 2,15 Dollar gibt.

 

Die häufigsten Anwendungen der Sozialpolitik in der Türkei treten  bei Studenten-Stipendien, häuslichen Pflegediensten und Zahlungen für die Rentner in den Vordergrund. Ab 2017 hat das Hilfsvolumen der Sozialhilfe für Bedürftige in der Türkei 36 Milliarden TL erreicht. Gemessen am Anteil der Sozialhilfe am Nationaleinkommen mit dem aus dem Jahr 2002 sieht man, dass es fast um Dreifache gestiegen ist. Während der Anteil der Sozialhilfe am BIP 2002 bei 0,50% lag, erhöhte sich diese Quote bis 2017 auf 1,50%.

 

Außerdem ist es auch wichtig nicht zu vergessen, dass die Umsetzung der Sozialpolitik das Pro-Kopf-Einkommen erhöht. Das wichtigste Kriterium für den Übergang in eine höhere Einkommensgruppe, in der sich die Länder befinden, sind die sehr effektiven Ergebnisse der sozialpolitischen Umsetzungen des Pro-Kopf-Volkseinkommens.

 

Es ist offenkundig, dass Sozialpolitik eine Voraussetzung für die Wirtschaft des Landes und die menschliche Entwicklung ist.

In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass die Bedeutung der Versprechen der politischen Parteien für sozialpolitische Umsetzungen im Hinblick auf die Wahlen am 24. Juni und ihre Bedeutung bei der Bewertung ihrer Diskurse oder bei der Festlegung von Politiken wie dem Budget berücksichtigt werden sollten.

 

 

 

 

      

 



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