Öko-Politik (2018-10)

2018 wird Beschäftigungsjahr werden.

Öko-Politik (2018-10)

 

2018 wird Beschäftigungsjahr werden.

Prof. Dr. Erdal Tanas KARAGÖL

 

 

Der Prozess der Afrika-Öffnung, der im Jahr 2005 begann, um die Beziehungen auszubauen und das Handelsvolumen zu steigern, wird erfolgreich fortgesetzt.

           

 

Hierzu eine Bewertung von Prof. Dr. Erdal Tanas KARAGÖL Lehrkraft der Wirtschaftswissenschaften an der politischen Fakultät der Yıldırım Beyazıt Universität.

 

Die Afrika-Öffnung der Türkei

 

Seit der Regierungsübernahme der AK-Partei im Jahr 2005 hat die Türkei eine “multidimensionale Außenpolitik” verinnerlicht. Die Türkei hat begonnen wichtige Öffnungen für Regionen zu unternehmen, die in der Vergangenheit in den Hintergrund geraten sind. Die auffälligste dieser Regionen ist der "afrikanische Kontinent“. Der afrikanische Kontinent hat auch eine vielversprechende Eigenschaft aufgrund seiner natürlichen Ressourcen, jungen und dynamischen Bevölkerung und seines wirtschaftlichen Potenzials. Aus diesem Grund zieht es die Aufmerksamkeit vieler Länder auf sich.

 

Die Türkei-Afrika-Beziehungen haben seit den 1990ger Jahren einen ernsthaften Wandel erlebt. Der "Aktionsplan zur Afrika-Öffnung", der im Jahr 1998 angenommen wurde, legte den Grundstein für den Beginn der Beziehungen zwischen den Ländern. Neben den Besuchen auf ranghoher Ebene zwischen den Ländern, wurden die diplomatischen Vertretungen auf dem afrikanischen Kontinent erhöht und Handelsabkommen unterzeichnet, die den Annäherungsprozess zwischen der Türkei und den afrikanischen Ländern beschleunigt haben.

Als man im Jahr 2005 angelangt war hatte die Türkei dies zum “Afrika-Jahr” erklärt und nahm als  Beobachter-Mitglied bei den Gipfeltreffen der Afrikanischen Union teil. Diese Ereignisse zeigen den Verlauf der Geschichte in den Beziehungen zwischen der Türkei und den afrikanischen Ländern.

 

 

Diese Öffnung begann im Jahr 2005 und der Erfolg war unvermeidlich gewesen, weil er  sowohl wirtschaftlich als auch politisch von der Türkei unterstützt wurde.

 

In den Türkei-Afrika-Beziehungen wurden auch bei den Wirtschafts-und Handelsabkommen wichtige Schritte unternommen.

 

“Stärkungsstrategie der wirtschaftlichen und kommerziellen Beziehungen zu Afrika "ist ein konkretes Beispiel dafür. Die afrikanischen Länder sind auch im Hinblick auf den globalen Handel wichtig für die Türkei. Vor allem im Zeitraum 2011-2015 wurden die diplomatischen Beziehungen beschleunigt, was auch zwischen den Ländern zu spüren war.

 

Während die nordafrikanischen Länder im Außenhandel an vorderster Front standen, war Ägypten zwischen 2011 und 2015 das Land mit 16 Milliarden 61 Millionen Dollar das Land, das die meisten Güter exportierte. Auf Ägypten folgt Algerien mit 9 Milliarden 192 Millionen Dollar, Libyen mit 9 Milliarden 120 Millionen Dollar, Marokko mit 5 Milliarden 874 Millionen  und Tunesien  mit 4 Milliarden 225 Millionen Dollar.

 

Beim Import liegt Ägypten mit 7 Milliarden 3 Millionen Dollar, die Südafrikanische Republik mit 6 Milliarden 832 Millionen Dollar, Algerien mit 4 Milliarden 451 Millionen Dollar, Marokko mit 3 Milliarden 925 Millionen Dollar und Tunesien mit 4 Milliarden 225 Millionen Dollar vorne. 

 

Die Türkei hat auch im Bauwesen auf dem afrikanischen Kontinent wichtige Projekte umgesetzt. Die türkischen Bauunternehmen haben bei der Umsetzung ihrer Projekte in Afrika einen Anteil von 17,5 Prozent erzielt.  In diesem  Bereich wurden Großprojekte am meisten in Libyen gefolgt von Algerien, Marokko, Äthiopien, Nigeria, Sudan und Kamerun umgesetzt.

 

 

Die Türkei versucht auf der einen Seite den afrikanischen Ländern zu helfen und auf der anderen Seite im Gegensatz zu den Kolonialstaaten, den Handel unter den gleichen Bedingungen der Zusammenarbeit auszubauen.

Die Türkei versucht auf der einen Seite den afrikanischen Ländern zu helfen und auf der anderen Seite im Gegensatz zu den Kolonialstaaten, den Handel unter den gleichen Bedingungen der Zusammenarbeit auszubauen.

Aus diesem Grund sind die afrikanischen Länder nicht mehr im Zentrum der Ausbeutung, sondern zu Ländern geworden, die mit der Türkei zusammenarbeiten. 

 

 

 

 



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