Aus der Wirtschaftswelt (2017-36)

Aus der Wirtschaftswelt (2017-36)

Aus der Wirtschaftswelt (2017-36)

Die AK-Partei hat in den vergangenen 15 Jahren die Türkei mit einer Politik der Dynamik, Innovation und Reformen regiert, was eine wichtige Rolle bei der Gewährleistung der Stabilität sowohl in der Politik als auch in der Wirtschaft spielte.  Nach der wirtschaftlichen Instabilität in den 1990’er Jahren und der Wirtschaftskrise im Jahre 2001trat der Diskurs hervor, dass es wichtig sei, die Errungenschaften direkt an das Volk weiterzugeben. In Anbetracht des Wandels mit Blick auf die makroökonomischen Zahlen ist ersichtlich, dass einer der wichtigsten Faktoren, der den Wohlstand des Volkes unmittelbar beeinflusst, das Wirtschaftswachstum ist. Dass die türkische Wirtschaft von 2002 bis 2010 um 5,6 und von 2010 bis 2016 um 6,7 Prozent gewachsen ist, fällt in diesem Zusammenhang auf. Trotz der intensiven Agenda der Türkei in diesem Zeitraum und den Kämpfen, die sie geführt hat, sind diese hohen Wachstumszahlen beachtlich. Dass zudem die Türkei trotz des Putschversuchs im vergangenen Jahr ein Wachstum von 2,9 Prozent erreicht und im ersten Quartal des laufenden Jahres um 5 Prozent gewachsen ist, ist im Vergleich zu vielen Industriestaaten eine wichtige Erfolgsgeschichte.

Daher haben die Entwicklungen in den vergangenen Jahren sowohl im In- als auch im Ausland sowie die kritischen Maßnahmen bei riskanten Zeiten dazu geführt, dass die türkische Wirtschaft nicht negativ beeinflusst worden ist und weiterhin gute Zahlen bei makroökonomischen Indikatoren geschrieben worden sind.  Das präsidiale Regierungssystem, das in 2019 in Kraft treten wird, bietet eine günstige Gelegenheit dafür, dass die Türkei von der Gruppe der Staaten mit mittleren Einkommen in die Gruppe der Staaten mit hohen Einkommen aufsteigt. Die Türkei wird sich mit der Abschaffung der multiplen Entscheidungsgewalt in der Regierung und der Gewährleistung der Stabilität, zu einem wichtigen und sicheren Hafen für Investoren entwickeln.  Das wiederum wird neue Möglichkeiten dafür bieten, dass die Türkei leichter an Finanzen aus dem Ausland kommt, in eine Produktionsstruktur, also in Produkte mit Mehrwert übergeht und die Zahl von Fachkräften erhöht. Mit den Verbesserungen bei den öffentlichen Finanzen und im Bankensektor wird der türkischen Wirtschaft der Weg für ein nachhaltiges Wachstum geebnet werden. Es ist erforderlich, dass der auf Makroebene geschaffene Erfolg auch auf mikroebene gewährleistet wird. Jede Erholung in der Mikroebene wird die erwarteten Wachstumszahlen übertreffen. Dass die Türkei bei den mittelfristigen Fortschrittsplänen die für das laufende Jahr 2017 und danach gesetzten Wachstumsziele erreicht, ist in dieser Konjunktur von Bedeutung.

Auf der anderen Seite ist es wichtig, dass mit den Exporten nach Europa und Erschließung von neuen Märkten das Wirtschaftswachstum nachhaltiger wird. Das wird vorrangig dazu beitragen, dass anstatt des Wachstums durch Binnenkonsum, ein Wachstum durch Export erreicht wird. Insbesondere mit der Erhöhung des Anteils der Produkte mit Mehrwert beim Export wird sowohl der Stabilität beim Wirtschaftswachstum gewährleistet als auch die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Türkei erhöht werden. Des Weiteren wird mit der sich fortwährend ändernden und entwickelnden Produktionstechnologie in dieser Konjunktur zwingend notwendig, dass die Türkei der Forschung und Entwicklung große Bedeutung beimisst und den Anteil dieser Produkte beim Bruttoinlandsprodukt erhöht. Auf der anderen Seite sollten für die Steigerung der Effektivität von Kräften auf Arbeitsmärkten, mehr für Fachkräfte investiert werden. Im Zusammenhang mit der Aufstockung des Kapitals aus dem Ausland sollten anstatt kurzfristiger Kapitalanlagen, langfristige Investitionen an Land gezogen werden. Es ist ganz offensichtlich, dass eine neue Erfolgsgeschichte für die türkische Wirtschaft zwingend notwendig ist.



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