Türkei-Agenda (2017-29)

Ein Kommentar von Erdal Şimsek

Türkei-Agenda (2017-29)

Staatspräsident Recep Recep Tayyip Erdoğan hat die Staats und Regierungschef der westlichen Staaten immer kritisiert, weil sie PKK, FETÖ und andere linksorientierte Terrororganisationen unterstützt haben. Besonders hat er sich darüber aufgeregt, weil mehrere westliche Staaten bereits am Anfang des Kampfs gegen die Terrormiliz DAESH, beim nachrichtendienstlichen Austausch neidisch gehandelt haben und die Beteiligung ihrer Bürger bei der Terrormiliz DAESH als ausländische Kämpfer nicht verhindert haben. Seitdem macht Erdoğan diese Länder darauf aufmerksam, dass der Terror eines Tages auch sie treffen kann.

Obwohl die meisten DAESH-Anführer, Pässe von westlichen Staaten haben, haben diese Länder, die gleichzeitig Verbündete der Türkei in wirtschaftlichen, militärischen, politischen Bereichen sind, diesem Appell aus dem befreundeten Türkei keine Gehör geschenkt. Die Türkei setzt den Kampf gegen DAESH, auf ihrem eigenen Territorium, in Syrien und im Irak, sowie in allen anderen Ländern, denen sie militärische Beratung gibt, unvermindert fort. Dem DAESH-Terror sind hunderte Zivilisten und Soldaten zum Opfer gefallen. Allerdings wurde die Türkei beim Antiterrorkampf von ihren westlichen Verbündeten im Stich gelassen.

Wegen der Desinformation der Gülenistischen Terrorvereinigung FETÖ war man lange Zeit davon ausgegangen, dass die Türkei passiv gegen DAESH war. Als unsere westlichen Kollegen über die Medien auf Verleumdung beruhende Nachrichten veröffentlichten, hatte die Terrormiliz DAESH Bomben auf türkische Siedlungsgebiete und Großstädte abgeworfen. Nun stellen ich die Frage, ob unsere Kollegen, die mit ihren von FETÖ stammenden falschen Meldungen, Nachrichten, Kommentaren, oder bei Radio und Fernsehprogrammen aufgetreten waren, nun ein gutes Gewissen über den Tod von hunderten unschuldigen türkischen Zivilisten haben? Einige westliche Kollegen haben in Medien falsche Meldungen verbreitet, wonach die Türkei die Terrormiliz DAESH unterstütze. Während die Terrormiliz DAESH blutige Anschläge in London, Paris, Brüssel oder anderen Städten im Westen verübte, fühlten die Türken diesen Schmerz in ihren Herzen.

Türkische Journalisten und Autoren haben in Artikeln und Programmen diese terroristischen Handlungen verurteilt. Ich frage mich, wie viele Kollegen in Deutschland, Holland, Belgien oder Frankreich, für tausend türkische Zivilisten getrauert haben, die von DAESH, FETÖ oder PKK ermordet wurden? Haben sie Artikel veröffentlicht, in denen die Anschläge verurteilt wurden? Es wäre nicht übertrieben, wenn ich sagen würde, diese Zahl nicht mehr als die Finger einer Hand gewesen war.

                      Aber es war sehr interessant zusehen, wie dutzende westliche Journalisten sich über ihre eigene Medienorgane, in PKK Ausbildungslagern, im Palast des FETÖ Anführers oder in Verbindungsbüros in den jeweiligen Ländern gezeigt haben. Wir werden Zeuge, dass nicht westliche Journalisten, sondern es auch Funktionäre in der Nato und EU, sowie Staats- und Regierungschefs Interesse gegen diese Terrororganisationen zeigen, die auch den Westen ins Visier nehmen. All diese Politiker reichen türkischen Politikern die Hand, setzen sich an denselben Verhandlungstisch und kommen anschließend mit Terroristen zusammen. Ich stelle mir wieder die Frage, ob sie kein schlechtes Gefühl haben, wenn sie mit Terroristen zusammen kommen, die türkische Zivilisten, Soldaten und Polizisten getötet haben?

Nehmen wir Deutschland als Beispiel. Jedes Mal wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Enge war, ist sie in die Türkei gekommen und hat die Unterstützung von Staatspräsident Erdoğan erhalten. Auf der anderen Seite sichert Merkel die Terrororganisation PKK ab, die für den Tod von zehntausenden Menschen verantwortlich ist, darunter Zivilisten, Babys, Kinder, Soldaten und Polizisten. Sie lässt nicht zu, dass Erdogan sich mit seinen Landleuten in Deutschland trifft. Aber auf der anderen Seite wird den PKK-Anführern, in fast allen deutschen Städten Erlaubnis für Propaganda und Versammlung gegeben. Es wurden sogar während des G20-Gipfels, in der Nähe des Tagungsgebäudes die Fahnen des PKK-Terrorführers Abdullah Öcalan geschwenkt, der den Befehl für den Tod von zehntausenden unschuldigen Türken gegeben hat.

Es wurde sogar in einem BND-Bericht darauf hingewiesen, dass PKK in Deutschland Erpressungsgelder in Höhe von mehreren Millionen Euro sammelt.

Deutschland hat mehreren Offizieren, die in der Nacht des FETÖ Putschversuchs am 15. Juli 2016 250 Menschen getötet haben, seine Türen geöffnet. Es wurde ihnen ein komfortables Leben angeboten. Und heute zahlt Deutschland es zurück. PKK und FETÖ Terroristen haben während des G20-Gipfels in Hamburg großen Schaden angerichtet. Während die AntiFa genannte Terrororganisation in Syrien und im Irak mit DAESH und PKK gemeinsame Aktionen verwirklicht, übt sie in Berlin unter staatlicher Schutz Terror aus.

Wie Staatspräsident Erdoğan sagte, ist die Spirale des Terrors in allen Teilen von Europa. Wir warten gespannt darauf, wie europäische Polizisten gegen diese Terroristen vorgehen werden. Diese Terroristen werden den Zivilisten in Europa schaden und Sachschaden anrichten. Die von AntiFa angeführten Terrororganisationen PKK, FETÖ und DAESH sind leider zu einer Realität von Europa geworden.

Ich muss leider sagen, dass die Zivilisten in Europa für die falsche Einstellung einiger europäischen Politiker einen schweren Preis zahlen müssen. Das bitterste ist es, dass diese Zivilisten sich daran gewöhnen müssen, mit dem Terror zusammenzuleben, wie es bei uns der Fall ist.



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