Aus der Wirtschaftswelt (2047-28)

Aus der Wirtschaftswelt (2047-28)

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Die Türkei war im Jahre 2015 Ratspräsident des Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefs von führenden 20 Industrie- und Schwellenländern. Das diesjährige Treffen fand vom 7. bis zum 8. Juli in der deutschen Stadt Hamburg statt. Die 20 führenden Industrie- und Schwellenländer beheimaten 64 Prozent der Weltbevölkerung und erwirtschaften zudem 80 Prozent der Weltökonomie. Während China mit 1,38 Milliarden Einwohnern den ersten Platz einnimmt, folgt dem Indien mit 1,3 Milliarden Einwohnern. Unter den G-20 Staaten sind beim Pro-Kopf-Einkommen die USA mit 57 Tausend US-Dollar Spitzenreiter, gefolgt von Saudi Arabien mit 55 und Australien mit 48 Tausend Dollar.  Von den Mitgliedern der G-20 sind China, USA, Deutschland und Japan die ersten vier größten Exporteure der Welt. Zudem sollte hinzugefügt werden, dass 15 von G-20 Ländern das meiste Exportvolumen der Welt haben. 

Beim G20-Gipfel in Hamburg legten  die Staats- und Regierungschefs ihren Fokus auf das globale Wirtschaftswachstum sowie auf den internationalen Handel und auf die Finanzmärkte.

Der Gipfel, bei dem die Bemühungen für nachhaltige, ausgeglichene und umfassende Wachstumsziele überprüft wurden, sind auch Themen wie Entwicklung, Beschäftigung und Gesundheit erörtert worden. Der G20 hat es sich vorrangig zum Ziel gesetzt, die sofortigen Bedürfnisse der Menschen zu decken. Es kann gesagt werden, dass diese Bedürfnisse mit den globalen Wirtschaftsproblemen ineinander geraten sind. Beispielsweise sind Klimawandel, Migration, Armut und Terror unter den wichtigsten globalen Problemen der Welt. Bei der UN-Klimakonferenz im Jahre 2015 wurden verbindliche Entscheidungen getroffen. Demzufolge unterzeichneten 175 Länder das Klimaabkommen von Paris. Doch US-Präsident Donald Trump hat den Ausstieg seines Landes aus dem Klimaabkommen angekündigt.  Diese auf heftige internationale Kritik stoßende Entscheidung der USA war auch eines der wichtigsten Themen des Gipfels in Hamburg. Es ist offensichtlich, dass US-Präsident Donald Trump das Thema Klimawandel seines Vorgängers Obama nicht ernst nimmt. Es kam sogar soweit, dass Trump sagte, diese Angelegenheit sei  ein Mittel zur Abschwächung der Wirtschaft seines Landes. Zudem unterstütze China dieses Abkommen für seine eigenen Interessen. Die EU-Länder forderten auf dem Gipfel in Hamburg von Washington seine umstrittene Entscheidung noch einmal zu überprüfen.

Ein weiteres wichtiges Thema des G20-Gipfels in Hamburg war die Flüchtlingskrise. Die Türkei hatte bei ihrer G20-Ratspräsidentschaft im Jahre 2015 dieses Thema des Öfteren zum Ausdruck gebracht. Die Türkei hat beim Gipfel in Hamburg noch einmal gefordert, dass das Flüchtlingsproblem, dem sie sowohl in der Innen- als auch in der Außenpolitik große Bedeutung beimisst, ausführlich besprochen wird. Doch in Anbetracht dessen, wie die europäischen Staaten die Flüchtlingskrise wahrnehmen, ist zu sehen, dass sie gegenüber diesem Thema keine strenge und konstruktive Haltung haben.. Insbesondere tritt Gastgeber Deutschland durch seine Haltung in den Vordergrund, die weit von einer Lösung entfernt ist. Die Türkei ist der Auffassung, dass dieses Problem, abgesehen von seiner wirtschaftlichen und sozialen Dimension, ein Problem der Menschheit ist. In diesem Zusammenhang führte die Türkei beim Gipfel viele wichtige Gespräche zur Lösung dieses Problems.  Für die Zukunft der europäischen Flüchtlinge und für die in der Türkei sollten die notwendigen Schritte sobald als möglich unternommen werden. Neben all diesen Problemen weitete sich auch die Katar-Krise bis G-20 aus.  Wegen der Krise, die in der Politik von Golf die Balancen ändern dann, sagte der saudische König seine Teilnahme am G20-Gipfel ab. Die Entscheidung von König Salman, nicht an dem Gipfel teilzunehmen, war auch ein Anzeichen dafür, dass bei der Krise von Golf es keinen Kompromiss geben wird.


Keyword: Wirtschaft , Hamburg , G20 , Türkei

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