Türkei-Agenda (2017-28)

Steuert die Menschheit einem Wletuntergang zu?

Türkei-Agenda (2017-28)

Ein Kommentar von Erdal Şimşek

Es stellt sich mit neuen Funden heraus, wie entwickelt die Azteken, Mayas und andere Zivilisationen in Wissenschaft und Technologie waren. Je mehr die bei archäologischen Ausgrabungen ans Tagelicht beförderten Funde und Dokumente untersucht werden, desto mehr werden wir als die Erben dieser Zivilisationen erstaunt. Es ist unglaublich, welche Fortschritte im Ingenieurswesen, in der Astronomie und Medizin verzeichnet wurden. Die Damals erreichten Fortschritte konnten wir nicht einmal in der Gegenwart erreichen. Wissenschaftler aus unserer Gegenwart sind erstaunt über die Erfindungen in Mathematik, Geometrie und Astronomie. Die damals vorhandenen Informationen über Positionen und Entfernungen im Weltraum, der Galaxien und Planeten, können sogar in der Gegenwart nur mit Hilfe von technologischen Mitteln festgelegt werden. Obwohl tausende Jahre vergangen sind, wissen wir bis heute nicht, wie damals die Menschen diese Entwicklungen verzeichnen konnten.

Auf der anderen Seite erforschen Wissenschaftler, wie diese gigantischen Zivilisationen ausgestorben sind. Darüber liegen keine Anhaltspunkte vor. Laut einigen Thesen sind die Menschen in diesen Zivilisationen in Massen gestorben. Eine weitere These geht davon aus, dass diese Zivilisationen nach heftigen Kriegen ausgerottet wurden.

Ich finde die zweite These rationeller. Außerdem sind über diese Thesen auch einige Beweise vorhanden. Wenn wir die letzten 200 Jahre der Menschheit unter die Lupe nehmen, können wir davon ausgehen, dass diese These richtig sein könnte. Die Ersparnis und Verbreitung des Kapitals und das in beiden Weltkriegen, mehrere Millionen Menschen massakriert wurden, kann uns als Wegweiser dienen. Aber leider werden wir Zeuge, dass die Menschen von den bitteren Erfahrungen und Tragödien ihrer Vorfahren keine Lehre gezogen haben. Wenn wir unser Umfeld betrachten, sehen wir, dass in allen Teilen der Welt Waffenhändler herumtreiben. Es überrascht uns nicht mehr, wenn man in irgendeinem Land Waffenhändlern begegnet. Länder, die sich bis vor einer Stunde für die Menschheit einsetzten und in Kriegs- und Katastrophengebieten den Menschen geholfen haben, unterstützen plötzlich den Terror. Eine Hilfsorganisation, die in allen Teilen der Welt bedürftigen Menschen hilft, ohne dabei Religion, Rasse und Verwaltung zu unterscheiden, kann sich plötzlich dämonisieren. Wenn zum Beispiel ein Mörder, der Menschen aus einer souveränen Kultur ermordet, wird er sofort Terrorist genannt. Auf der anderen Seite eine Person aus einer souveränen Kultur, Menschen ermordet, die nach einem Gebet die Moschee verlassen haben, darunter ältere Menschen, Frauen oder Kinder, kann einziger Wolf also als Einzelfall betrachtet werden. Und dieselben Souveränen, die bestimmte Länder mit der Unterstützung des Terrors beschuldigten, werden in der Gegenwart nach dem Verkauf von Waffen im Wert von dutzenden Milliarden Dollar von der schwarzen Liste gestrichen. Terror tritt auf einmal in den ruhigsten Regionen auf, die aber im Handel eine wichtige Rolle spielen. Wenn man sich aber den Forderungen der souveränen Staaten nicht beugt, können in Städten und Inseln auf einmal Terroristen auftreten. Die Philippinen sind ein gutes Beispiel dafür. Von südlichen bis zu nördlichen Teilen der Welt wird aufgerüstet. Es herrscht sozusagen ein Rüstungswettbewerb von eigenartigsten und tödlichsten Waffen. Mit Technologie und Kapital wird die Welt in einen Feuerball verwandelt. Und wir beobachten diese Verrücktheit, als würden wir auf Computerspiele schauen und können nichts dagegen unternehmen. Bewusst steuern wir einem Weltuntergang zu. Als Wissenschaftler ein künstliches Gehirn entwickelt hatten, stellten die Menschen die  Frage, ob Roboter die Kontrolle übernehmen und das Ende der Menschheit zubereiten könnten. So eine Wahrscheinlichkeit ist so gut wie unmöglich. Denn es scheint mit den gegenwärtigen Technologien und im nächsten Jahrhundert nicht möglich zu sein, einem künstlichen Gehirn eine instinktive Eigenschaft zu verleihen. Jedoch können Menschen, die wegen der Begierde nach Macht und Souveränität nicht rationell handeln können, das Ende unserer Zivilisation zubereiten. Das heißt, unsere Menschen werden unser Ende vorbereiten. Gegenwärtig befinden wir uns auf dem Niveau der Zivilisation der Mayas. In Genetik und Biologie haben wir die geistlichen Grenzen überschritten. Anstelle diesen Erfolg zum Vorteil der Menschheit zu benutzen, setzen wir dies für die Tötung von Menschen und für Ausbeutung ein.

Wussten sie, dass mit den gesamten Verteidigungsausgaben aller Länder es auf der Welt keine Armut geben würde?

Wir tragen die Gene der Inkas, Azteken, Mayas und anderer Zivilisationen. Wir sind deren Enkelkinder. Leider befinden uns kurz davor, Geisel unserer Leidenschaften und des Egoismus zu werden und unsere Zivilisation zu einer Tötungsmaschine zu verwandeln, obwohl wir noch nicht das Niveau unserer Großväter erreicht haben. Ich gehe davon aus, dass unsere Vorahnen, vor zehntausenden Jahren ihre Zivilisationen ihrer Leidenschaften und Selbstsucht aufgeopfert haben. Denn ihre und unsere Gene sind sich identisch.



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