Aus der Wirtschaftswelt (2017-27)

Aus der Wirtschaftswelt (2017-27)

Aus der Wirtschaftswelt (2017-27)

Die nationale Energie- und Erzpolitik, die die Energievision der Türkei bestimmen wird, hat neue Strategien zum Konsum und Vertrieb mit sich gebracht. Die Sicherheit beim Angebot, die den elementaren Bestandteil dieser Politik bildet, spielt bei der Bestimmung der künftigen Energieperspektiven der Türkei eine wichtige Rolle. In diesem Zusammenhang werden die Ressourcen-Vielfalt und Kapazitätssteigerung, daneben auf offenen Meeren geplanten Sondierungsarbeiten wichtige Schritte bei der Sicherheit des Angebots und der Nationalisierung sein. Der erste Schritt für die Sondierungsarbeiten begann im April mit dem Auslaufen des Schiffes Barbaros Hayrettin für seismische Forschungen ins Mittelmeer.

Nun werden die Arbeiten mit dem Auslaufen des Schiffes MTA Oruç Reis im Schwarzmeer fortgesetzt. Die Oruç Reis kann im Meer zwei- und dreidimensionale Forschungen betreiben. Somit hat die Türkei zwei seiner Schiffe für seismische Forschungen ans Schwarzmeer und ans Mittelmeer geschickt. 

Diese Schritte zeigen die ganz klare Entschlossenheit der Türkei im Mittelmeer und Schwarzmeer nach Öl und Gas zu sondieren. Dass das Schiff Barbaros Hayrettin auf offenem Meer vor Zypern Forschungen betreibt, untermauert die strategische Lage der Türkei im östlichen Mittelmeer. Zudem hat die Türkei noch einmal bewiesen, dass in dieser Region das Vorhandensein von strittigen Feldern mit der inselgriechischen Führung kein Hindernis dafür ist, Forschungen im eigenen Wirtschaftsgebiet zu betreiben. Die Türkei hat mit diesem Zug ihre gesetzlichen Rechte in eigenen Hoheitsgewässern gewahrt, die Suche nach Ressourcen fortgesetzt und eine entschlossene Haltung dargelegt. 

 

Dass sich die Oruç Reis auf seismische Forschungen im Schwarzmeer vorbereitet, zeigt, dass die Türkei die Arbeiten den Zielen gemäß der nationalen Energie- und Erzpolitik Schwung verliehen hat. Der nächste Schritt in diesem Prozess sind die Sondierungen. Die Sondierungen der Türkei im Schwarzmeer werden dafür sorgen, dass sie in dieser Region noch aktiver wird. Die Aktivitäten der Türkei sowohl im Schwarzmeer als auch im Mittelmeer sind positive Entwicklungen für die Sicherheit des Energieangebots. Der Türkei wird mit diesem Schritt beim Thema Energie eine noch wichtigere Rolle zuteilwerden.

Zudem wird verhindert werden, dass international die Türkei in diesen Regionen sowohl politisch als auch wirtschaftlich isoliert wird. Dass sich die Türkei zugleich im Transitkorridor der Länder befindet, die Energie anbieten und kaufen, führt die geostrategische Lage der Türkei in der Region in den Vordergrund.

In diesem Zusammenhang braucht die Türkei eine noch stärkere Energiepolitik, um alle Vorteile in der Region bezüglich des Energie-Gleichgewichts in Chancen zu verwandeln. Die nationale Energie- und Erzpolitik, die genau an diesem Punkt eingeschaltet wird, ist für die Türkei, die einen wichtigen Teil ihres Bedarfs an Öl und Gas aus dem Ausland deckt, von lebenswichtiger Bedeutung. Für ein Land wie die Türkei, die in Energie vom Ausland abhängig ist, ist die Gewährleistung der Sicherheit des Energieangebots eine Notwendigkeit. Daher sollte die Türkei, im Rahmen der für die Nutzung des Energiepotentials bestimmten Strategien ihre Arbeiten ununterbrochen fortsetzen. Diese Politik und Ziele werden für die Gewährleistung der Sicherheit des Energieangebots konstruktive Ergebnisse mit sich bringen. Mit dieser Politik wird die Türkei wegen ihrer strategischen Lage zwischen den Ländern, die Energie anbieten und kaufen alternativlos sein.

Darüber hinaus wird die Türkei nicht nur ein Land im Transferbereich von Energie sein, sondern auch Mitspracherecht im Energiehandel haben.



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