Sport aus aller Welt (2017-26)

Daniel Ricciardo hat den Großen Preis von Aserbaidschan gewonnen.

Sport aus aller Welt (2017-26)

Während der Confed-Cup 2017 vor der Fußball-WM 2018 in Russland anhält,halten die Ermittlungen zum Dopingvorwurf gegen russische Fußballspieler an.

Der gesamte Kader von der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien insgesamt 23 russische Fußballspieler sollen auf einer Liste der Welt-Anti-Doping-Behörde (WADA) stehen. In Russland seien es mehr als 1.000 Sportler, vor allem in der Leichtathletik. Der WADA-Liste zufolge standen 34 Fußballspieler auf der Liste und 23 davon waren bei der Fußball-WM 2014 in Brasilien dabei. Unter  den Spielern der russischen Nationalmannschaft von 2014 seien fünf Spieler, die beim anhaltenden Confederations Cup dabei waren. Die Ermittlungen halten an. Die Urinproben der russischen Fußballspieler sollen auf dem Weg zum Dopingtest mit sauberen Proben ausgetauscht worden. Die Fußball-WM  2018 rückt immer näher und ob diese Behauptungen richtig oder falsch sind, wird sich noch zeigen. Man ist gespannt auf die Haltung der Russischen Fußball Föderation.

An der ATP World Tour 250 Antalya werden  Dominic Thiem, Paolo Lorenzi, Fernando Verdasco und David Ferrer teilnehmen. Das Tennisturnier wird am 1. Juli mit dem Endspiel zu Ende gehen.

 

Einer der bedeutendsten Sportevents der Welt ist die Tour der France, die am 1. Juli beginnt. Der Brite, Chris Froome, der in seiner Karriere drei Radtouren gewonen hat, hat, gilt wieder als Favorit der diesjährigen Tour de Frannce. Sollte er am Ende der 21 Etappen im gelben auf der Champs-Elysees über die Ziellinie sein, wird Froome der fünfte Radprofi sein, der die Tour de France dreimal in Serie gewonnen hat. Eddy Merckx, Miguel Indurian, Louison Bobet und Jaaques Anquetil haben drei Mal in Folge die Tour de France gewonnen.

Das 8. Rennen in der Formel-1 hat der Australier Daniel Ricciardo gewonnen. Beim Großen Preis von Aserbaidschan fuhr der Ricciardo auf der 6.003 Meter langen Strecke nach 51 Runden als erster über die Ziellinie.

Baku (dpa) - Im irren Trümmer-Chaos von Baku hat Hitzkopf Sebastian Vettel wegen einer Rüpel-Attacke gegen Titelrivale Lewis Hamilton den Sieg verspielt, aber dennoch seine WM-Führung ausgebaut. Nach einer Unfallserie und einer 23-minütigen Unterbrechung beim Grand Prix von Aserbaidschan fuhr der Ferrari-Pilot am Sonntag als Vierter direkt vor Hamilton ins Ziel. Beim fünften Formel-1-Sieg des Australiers Red-Bull-Piloten Daniel Ricciardo hatte sich Vettel eine Zehn-Sekunden-Strafe eingehandelt, weil er in einer der vier Safety-Car-Phasen zunächst auf den Mercedes-Star aufgefahren und den Briten danach seitlich gerempelt hatte.

«Das interessiert mich nicht wirklich. Es gibt nichts, was ich sagen kann - es ist fertig und vorbei», sagte Hamilton. «So sollte sich ein Fahrer nicht verhalten», meinte er noch über Vettel. Mehr wolle er aber nicht mehr sagen. Sein Unfall-Kontrahent konnte seine Strafe indes nicht nachvollziehen. «Er hat zweimal hart gebremst. Das war nicht gut. Ich verstehe nicht, warum man nur mich bestraft», klagte Vettelmund meinte zu seiner Aktion: «Ich habe ihm nur gezeigt, dass es so nicht geht.»

Der von der Pole Position gestartete Silberpfeil-Star konnte jedoch nicht vom Urteil der Rennrichter gegen den deutschen WM-Spitzenreiter profitieren, wegen einer gelockerten Kopfstütze musste er einen Zusatzstopp einlegen und verpasste seinen vierten Saisonsieg. «Mir tut das für Lewis leid. Wir sind selber Schuld. Aber da, wo Menschen arbeiten, passieren Fehler», sagte Mercedes-Teamaufsichtsrat Niki Lauda bei Sky.

Immerhin durfte er sich über Valtteri Bottas' zweiten Platz freuen. Der Finne hatte auf den letzten Metern des spektakulärsten Rennens seit Jahren - noch vor einem Jahr war die Baku-Premiere ein Langweiler - den sensationellen Williams-Neuling Lance Stroll abgefangen. Bottas krönte damit seine Aufholjagd, nachdem er nach einem Unfall zu Beginn das Feld komplett von hinten aufgerollt hatte. «Eine fantastische Leistung», meinte Lauda.

In der WM-Gesamtwertung führt Vettel (153 Punkten) nach dem achten Saisonlauf nun mit 14 Punkten Vorsprung auf Hamilton (139). Auch Pascal Wehrlein ergatterte für Sauber dank zahlreicher Ausfälle der Konkurrenz als Zehnter noch einen WM-Punkt. Dagegen streifte Nico Hülkenberg mit seinem Renault eine Streckenmauer und schied aus.

Hamilton kontrollierte zunächst die Konkurrenz. Zum 66. Mal hatte er am Samstag Startplatz eins erobert und war im Ranking bis auf zwei Poles an Rekordhalter Michael Schumacher herangerückt. Der Brite verteidigte am Start souverän seine Spitzenposition. Auch Teamkollege Bottas kam von seiner Position zwei zunächst gut weg.

Doch wenige Meter später kollidierte er mit dem Ferrari seines finnischen Landsmanns Kimi Räikkönen. Profiteur war Vettel, der von Platz vier ins Rennen gestartet war. Er zog an den beiden Unfallgegnern vorbei und kam auf Rang zwei. Bottas schleppte sich mit einem platten Reifen und einem beschädigten Frontflügel indes in die Box und fand sich zunächst am Schluss des Feldes wieder.

Auch wenn die Titelrivalen Hamilton und Vettel an der Spitze fuhren, zu einem echten Zweikampf kam es zunächst nicht. Die Brite dominierte, Vettel kam nicht an ihn ran. Mit dem alten und schwächeren Motor konnte der Heppenheimer das Tempo seines Rivalen nicht mitgehen. Vor allem auf den langen Geraden fehlten Vettel PS. Im Training hatte er mit dem neueren Motor noch mindestens gleichauf gelegen. Nach Hydraulikproblemen musste das Aggregat an Vettels Ferrari kurz vor der Qualifikation am Samstag wieder ausgetauscht werden.

In der zwölften Runde musste das Safety-Car auf die Strecke. Daniel Kwjat hatte seinen Toro Rosso mit einem Motorschaden auf der Strecke abstellen müssen. Als nach vier Runden das Safety Car wieder von der Strecke fuhr, wehrte Hamilton Vettels Angriff ohne Probleme ab. Der Deutsche musste sogar aufpassen, dass Sergio Perez im Force India ihn nicht überraschte. Doch schon einen Durchgang danach kam das Safety Car zum zweiten Mal raus, da von Räikkönens Ferrari als Spätfolge des Crashs mit Bottas Teile weggeflogen waren.

Dann der Zwischenfall zwischen Hamilton und Vettel kurz vor dem zweiten Re-Start: Der Brite fuhr extrem langsam, Vettel berührte mit seinem Ferrari das Mercedes-Heck und regte sich mächtig auf. Er zog neben Hamiltons Silberpfeil und knallte ihm in seiner Wut kurz in die Seite. «Das war ein Revanchefoul», sagte Lauda.

Das Rennen wurde wieder freigegeben. Erneut zog Hamilton davon, Vettel musste sich nicht nur gegen Perez, sondern diesmal auch gegen Felipe Massa im Williams wehren. Das gelang dem Hessen, doch dahinter crashte der Mexikaner Perez mit seinem Teamkollegen Esteban Ocon. Und auch Räikkönen erwischte es. Überall auf der Strecke lagen Trümmerteile. Die Rennleitung entschied nach 22 Runden: Unterbrechung des Rennens für Reinigungsarbeiten. Erst nach 23 Minuten ging es weiter - diesmal ohne größere Zwischenfälle. Hamilton blieb vorn, Vettel dahinter. Ricciardo kam bis auf Position drei.

Als alles auf eine Sieg-Spazierfahrt für Hamilton hindeutete, löste sich der Kopfschutz an seinem Wagen. Der Brite musste an die Box und fiel auf Rang acht zurück. Vettel übernahm die Spitze, musste in der 34. Runde wegen seiner Aktion zehn Sekunden an der Box absitzen. Dennoch kam er noch vor Hamilton zurück auf die Strecke. Doch die Führung war dahin. Der Deutsche und der Brite nahmen die Jagd auf die Spitze auf und lieferten sich dabei ein dramatisches Duell. Am Ende reichte es aber für beide nicht mehr für das Podest. 

 

WM-Fahrerwertung:

  1. Sebastian Vettel 153 Punkte
  2. Lewis Hamilton 139 Punkte
  3. Valtteri Bottas 111 Punkte
  4. Daniel Ricciardo 92 Punkte
  5. Kimi Raikkonen 73 Punkte

Das. 9. Rennen findet am 09. Juli in Österreich statt.

 

Valentino Rossi hat das achte Rennen in der MotoGP gewonnen.  Für Rossi war es der erste Sieg in dieser Saison, als er nach 26 Runden in Aspen in Holland als erster über die Ziellinie fuhr.  Zweiter wurde Danilo Petruci und dritter Marc Marquez. Andreas Davizioso führt die Fahrer-WM mit 115 Punkten an. Das neunte Rennen in der MotoGP 2017 findet am 02. Juli in Deutschland statt

 



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