Aus der Wirtschaftswelt (2017-11)

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Die Seidenstraße ist eine Handelsroute, die sich von China bis nach Europa erstreckt. Die Seide als Namensgeber für diese Route gewährleistete in der Geschichte den Kulturaustausch zwischen dem Orient und Okzident. Mit Entdeckung neuer Routen verlor sie an Bedeutung, schaffte jedoch durch die Entwicklungen in den vergangenen Jahren den Sprung an die Spitze der Weltagenda. China verzeichnet seit der Jahrtausendwende beachtliche wirtschaftliche Fortschritte. In diesem Zusammenhang begann das Land damit, das Projekt „Seidenstraße“ vom Neuen aufzurollen, um damit die billig produzierten Waren nach Europa leichter zu exportieren und den Handel zwischen China und Europa auszubauen. Das Ziel von Peking seine Exportmärkte zu schützen und diesen neue hinzuzufügen, trug dazu bei, dass die Länder entlang der Seidenstraße,  ihre Aufmerksamkeit auf diese Route gerichtet haben.  Das Projekt umfasst neben China auch die Turk-Republiken in Zentralasien, die nach Erlangung ihrer Unabhängigkeiten sich an das globale Wirtschaftssystem integrieren wollen, sowie die Türkei, Russland und den Iran. 

Die Seidenstraße geht insgesamt über 65 Länder. Wenn man die Länder auf der Route untersucht, ist zu sehen, dass die Seidenstraße über die Schwellenländer läuft. Mit der Fertigstellung der Route, die China über Zentralasien mit Europa verbindet, wird darauf abgezielt, dass beim Straßen-, See-, und Eisenbahnverkehr ein Zusammenschluss hergestellt, alternative globale Handelswege  geschaffen,von Zeit gespart und im Endeffekt die Kosten gesenkt werden. Neben dem Beitrag der Seidenstraße für China, wird erwartet, dass die am Projekt beteiligten Länder ihre wirtschaftlichen Netzwerke stärken. Es ist zu erwarten, dass das Projekt „Seidenstraße“ dem Handel der sich auf der Route dieser Straße befindenden Länder einen neuen Schwung verleiht,  dem Wohl beiträgt, zusätzliche Arbeitsplätze schafft und insbesondere die zentralasiatischen Länder, die Staaten des Nahenostens,  die Türkei und Europa  positiv beeinflusst.  In diesem Sinne wird der Handel zwischen China und Europa mit Fertigbau der Seidenstraße weiter steigen. In diesem Zusammenhang wird das Projekt „Seidenstraße“ wird für die Überwindung der wirtschaftlichen Stagnation in Europa eine Chance bieten.

Die möglichen Wirkungen der Seidenstraße für die Türkei

Die Türkei, die sich auf einer Geographie befindet, wo sich Europa, Asien und Nahost kreuzen, bildet den Verbindungspunkt der Land- und Eisenbahnstrecke des Projektes zu Europa.

Die Türkei wird mit dem Projekt „Seidenstraße“, die Beziehungen mit den Ländern ausbauen, die sich auf dieser Route befinden. Darüber hinaus wird die Wahrnehmung, dass die Türkei ein zuverlässiges Land ist, gestärkt werden. In diesem Sinne wird in die Türkei noch mehr Kapital fließen. Die Türkei, die beim Handel zwischen den asiatischen Ländern und Europa eine Brücke bilden wird, wird auch mehr Kapital aus Asien anlocken können. In Anbetracht des hohen Sparverhaltens in asiatischen Ländern, wird die Türkei unter den Ländern sein, in denen diese Gelder zu Investitionen verwandelt werden. Die Gas- und Öl-Pipelines, die auf der Route der Seidenstraße gebaut werden soll, wird der Türkei zwischen Asien und europäischen Ländern wichtigere Rollen zuweisen.



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