Aus der Wirtschaftswelt (2017-07)

Aus der Wirtschaftswelt (2017-07)

Aus der Wirtschaftswelt (2017-07)

Die Länder suchen nach alternativen Energiequellen, um nicht von einer einzigen Energiequelle abhängig zu sein. In den vergangenen 20 Jahren beobachtet man insbesondere bei der erneuerbaren Energie vermehrte Suche nach Alternativen. Die von natürlichen Quellen gewonnene und sich als kontinuierlich erneuernde Quelle definierte Energie unterscheidet sich von anderen darin, dass sie sich in einer natürlichen Entwicklung erneuert und nicht ausgeht. Als erneuerbare Energiequellen bezeichnet man unter anderem Sonne, Wind, Geothermal, Hydraulik, Biomasse, Wellen und Wasserstoff. Obwohl erneuerbare Energiequellen ein großes Potential haben, sieht man beim Blick auf die Nutzung der Energievielfalt, dass an erster Stelle die Fossilien-Brennstoffe kommen. Doch die in jüngster Zeit getätigten Investitionen und technologischen Fortschritte, erhöhen zunehmend die Nutzung von erneuerbarer Energie. In Anbetracht der weltweiten Investitionen im Jahre 2015 in erneuerbarer Energie ist zu sehen, dass den ersten Platz China einnimmt, gefolgt von den USA, Japan, Großbritannien und Indien. Die erneuerbare Energie hat bei der weltweiten Stromerzeugung eine besondere Bedeutung. So wird 23,7 Prozent des Stroms von erneuerbarer Energie gewonnen.

Es ist zu beobachten, dass weltweit die Nutzung von erneuerbarer Energie ständig steigt. Doch der Endverbrauch von erneuerbarer Energie steigt nicht in gewünschtem Masse. Bei Betrachtung der Gründe ist zu sehen; dass in den Industriestaaten die Energienachfrage schleppend steigt und der Umbau der vorhandenen Infrastruktur Zeit in Anspruch nimmt; in den Schwellenländern hingegen der Energieverbrauch überwiegend bei Fossilen-Brennstoffen liegt. Jedoch sind die Länder darum bemüht, ihre Energiepolitik nach Verbrauch von erneuerbarer Energie zu richten und die Technologie in diesem Bereich zu entwickeln. Dies ist bei der Verbreitung von erneuerbarer Energie von Bedeutung. In der Türkei hingegen, die den größten Anteil des Energiebedarfs aus dem Ausland deckt, sind insbesondere in den vergangenen 15 Jahren beachtliche Fortschritte in der erneuerbaren Energie verzeichnet worden. Die Energiepolitik der Türkei richtet sich vor allem danach, den Energiebedarf des Landes mit einheimischen Ressourcen zu decken und somit die Abhängigkeit an Ausland zu verringern sowie die Energiequellen zu vervielfältigen und die Nutzung dieser zu gewährleisten. Darüber hinaus möchte man  die Umwelt so wenig wie möglich verschmutzen.  Im Jahre 2002 lag die Kapazität der aus den erneuerbaren Quellen gewonnenen Energie bei 12 Tausend 277 Megawatt. Im vergangenen Jahr stieg sie mit einem Plus von 172 Prozent auf 33 Tausend 352 Megawatt. Die Türkei zeugt nur 10 Prozent  des Stroms aus erneuerbaren Quellen. In diesem Zusammenhang hat sie einen langen Weg vor sich, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Obwohl die Türkei wegen ihrer günstigen geographischen Lage hinsichtlich des Potentials an erneuerbarer Energie viele Vorteilte hat, ist dennoch die Energieproduktion mit erneuerbarer Energie nicht auf gewünschtem Niveau. Der Grund dafür, warum die Türkei dieses Potential nicht ausschöpfen kann,  ist der, dass die Kosten sehr hoch sind und Defizite bei den gesetzlichen Regelungen gibt.

In Anbetracht der hohen Abhängigkeit des Landes im Energieimport, ist zu sehen, dass die Nutzung dieses Potentials langfristig für die Türkei vorrangig sein wird. Die Türkei importiert 70 Prozent ihres Energiebedarfs aus dem Ausland. Daher muss sie die Abhängigkeit an Fossilen-Brennstoffen verringern und mit erneuerbarer Energie die Quellen vervielfältigen. Die erneuerbare Energie, die langfristig die Abhängigkeit der Türkei an Ausland verringern und die Energiekosten erheblich senken wird, wird der Türkei hinsichtlich des Nationaleinkommens, der Beschäftigung und den Investitionen viele Vorteile schaffen. Darüber hinaus scheint die erneuerbare Energie bei der Vervielfältigung von Quellen und der Sicherheit im Energieangebot eine wichtige Alternative zu sein. Die Türkei wird mit Ausweitung ihres Marktanteils an erneuerbaren Energietechnologie und mit dem steigenden Konsum, einen wichtigen Schritt dafür getan haben, im Energiehandel sich zu einem Zentrum zu entwickeln.

 

 

 

 



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