Türkische Presseschau:15.08.2018

Auszüge aus der türkischen Presse

Türkische Presseschau:15.08.2018

 

Hürriyet schreibt unter der Schlagzeile ‚Staatspräsident Erdoğan: „ Wir werden auf US-Produkte einen Boykott verhängen.“ In seiner Rede auf dem Symposium „Gerechtigkeits- und Entwicklungspartei im 16. Jahr der Regierung“, das von der SETA-Stiftung im Congresium der Handelskammer Ankara veranstaltet wurde, bewertete Staatspräsident Erdoğan die Sanktionsbeschlüsse der USA. Erdoğan sagte, dies sei ein offener Wirtschaftsangriff gegen die Türkei, die mit voller Wucht aufgefahren werde. Die Türkei  werde alle erforderlichen Maßnahmen treffen.   

Haber Türk schreibt unter der Schlagzeile “Binali Yıldırım: Türkei wird diese Krise erfolgreich meistern.” Parlamentspräsident  Binali Yıldırım habe gesagt, die Devisen-Schwankungen hätten keine wirtschaftlichen sondern politische Ursachen. Binali Yıldırım sei anlässlich der 10. Botschafter-Konferenz im Palais Çankaya mit Botschaftern zusammengekommen. In seiner Rede habe Yıldırım die US-Führung für ihr verantwortungsloses Vorgehen kritisiert und den USA nahe gelegt für eine Lösung des Problems die türkischen Gesetze zu respektieren. Zum Konflikt wegen den US-Pastor habe Yıldırım gesagt, es gäbe immer noch eine Lösungsmöglichkeit, das Problem müsse besonnen angegangen werden, diesbezüglich müssten die USA den ersten Schritt unternehmen. 

In Vatan lesen wir unter der Schlagzeile “Minister Albayrak wird mit ausländischen Investoren sprechen” Schatz- und Finanzminister Berat Albayrak werde am Donnerstag den 16. August mit ausländischen Investoren eine Telefon-Konferenz abhalten. Die Telefon-Konferenz werde um 16 Uhr türkischer Zeit stattfinden. Albayrak, der mit ausländischen Investoren seine erste Telefon-Konferenz durchführen wird, will den globalen Investoren seine Botschaften zu den aktuellen Wirtschaftsentwicklungen übermitteln. An der Telefon-Konferenz werden 750 bis 1000 Investoren aus der ganzen Welt, vor allem aus den USA, aus Europa und dem Nahen Osten teilnehmen.     

   In Sabah lesen wir unter der Schlagzeile “Turkish Airlines werde Institutionen mit Sitz in den USA keine Werbungs-Aufträge vergeben“, eines der größten türkischen Unternehmen unterstützt die Werbeboykott gegen die USA. Nach Turk Telekom kam eine weitere Erklärung von der türkischen Fluggesellschaft Turkish Airlines, die Unternehmen in den USA keine Werbe-Aufträge mehr erteilen wird.  



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