Türkische Presseschau: 16.05.2018

Hier können Sie einen Blick in die türkische Presse werfen.

Türkische Presseschau: 16.05.2018

Die Tageszeitung Sabah titelt mit der Schlagzeile „Erdoğan: Die Hände Netanjahus sind mit dem Blut der Palästinenser beschmiert”. In der Meldung wird der Twitter-Mitteilung von Staatspräsident Erdoğan, wonach die Hände Netanjahus mit dem Blut der Palästinenser beschmiert sind und er seine Schuld mit Angriffen gegen die Türkei nicht verbergen könne, Platz eingeräumt. Zudem heißt es, Netanjahu sei ein rassistischer Regierungschef, der durch Verletzung der UN-Resolutionen die Territorien eines wehrlosen Volkes seit 60 Jahren besetzt halte, so Erdoğan.

In Hürriyet lesen wir, Ministerpräsident Binali Yıldırım habe gesagt, die Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem würde eine Sabotage des Friedens darstellen. Dieser Schritt habe für die Türkei keine Gültigkeit. Die Eröffnung der US-Botschaft werde als ein Tag in die Geschichte eingehen, an dem das Blut von Muslimen vergossen wurde. Yıldırım verurteilte den unverhältnismäßigen Machteinsatz von Israel.

Star bringt die Worte des ehemaligen Staatspräsidenten Tunesiens. Der Ex-Staatspräsident Tunesiens und Vorsitzender des Arabischen-Rats der Befürworter von Demokratischen Revolutionen, Moncef Marzouk, habe sich in Istanbul bei Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan und beim türkischen Volk für ihre Haltung und für die Verteidigung von Arabern bedankt. Die arabischen Regierungen könnten eine Scheibe davon abschneiden, so die Worte von Marzouk.

Vatan meldet, russische Touristen hätten im Mai die Türkei als Urlaubsziel bevorzugt. Wie die russische Tourismusbehörde Rosturizm mittgeteilt habe, hätten sich russische Touristen während den Feiertagen zu Monatsbeginn einen Urlaub in der Türkei vorrangig gegönnt. Die Türkei sei mit 52,3 Prozent favorisiertes Urlaubsziel der Russen geworden. Experten würden in diesem Jahr mit rund sechs Millionen russischen Touristen rechnen.



Nachrichten zum Thema