Türkische Presseschau 20.10.2017

Auszüge aus der türkischen Presse.

Türkische Presseschau 20.10.2017

Star schreibt, der nigerianische Staatspräsident Muhammed Buhari sei in die Türkei gekommen. Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan habe bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Buhari betont, dass die türkischen Unternehmen bereit seien Aufgaben zur Entwicklung Nigerias zu übernehmen. Man habe Kooperationsmöglichkeiten im Energiebereich, vor allem beim Strom erörtert. Die nicht ausreichenden Raffineriekapazitäten würden beim Kraftstoff und Strom zu Engpässen führen. Die Türkei verfüge über wichtige Erfahrungen und könnte in diesem Bereich gemeinsame  Projekte entwickeln, so Erdoğan.

 

Sabah titelt mit der Schlagzeile „TRT World“ wird zur Stimme der Flüchtlingskinder in Europa“ und schreibt,  TRT World trage aus seinen Anspruch auf Veröffentlichungen über die Nachricht hinaus und stehe für eine Projekt von sozialer Verantwortung. TRT World strecke aus dem Verständnis heraus, die Menschen in den Mittelpunkt zu rücken, den Flüchtlingskindern in Europa seine helfende Hand aus. Ziel des ins Leben gerufenen Projekts „World Citizen“ sei es Kinderhandel, sexueller Missbrauch und Organhandel zu verhindern. TRT World werde in der ersten Etappe für die vermissten Flüchtlingskinder Bücher in den Flüchtlingslagern in Europa verteilen und den Flüchtlingskindern bewusst machen, wie sie sich zu schützen haben. Mit Dokumentations-und Zeichentrickfilmen soll diese Bewusstseinsbildung einen Schritt noch weiter getragen werden.

 

Vatan titelt mit der Schlagzeile „Europäische Union (EU) für Stärkungen der Beziehungen mit der Türkei“ und schreibt, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel habe nach dem ersten Tag des Treffens der Staats-und Regierungschefs beim EU-Gipfel in der belgischen Hauptstadt Brüssel eine Pressekonferenz veranstaltet. Merkel habe gesagt, dass kein einziges EU-Land, die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei abbrechen will. Zugleich habe sich Merkel dafür ausgesprochen, weiter im Dialog mit Ankara zu bleiben. Der nächste Schritt sollte sein, eine Kommunikation mit der Türkei herzustellen, so Merkel.

 

Yeni Şafak schreibt, die Türkei, die die Operation „Schutzschild Euphrat“ gestartet habe, um den Terrorkorridor in Syrien zu verhindern und Gefahren zu beseitigen, erweitere ihren Sicherheitsring. Die Türkei, die Azez, Dscharablus und Al Bab von Terroristen gesäubert habe, habe zuletzt Idlib von Terroristen gesäubert. Jetzt seien die Tage von Afrin und Münbiç gezählt. Den Plänen zufolge soll die Operation „Schutzschild Euphrat“ ausgeweitet und fortgesetzt werden. An der Linie Azez-Dscharablus-Idlib soll ein sicherer Korridor gebildet werden. Nachdem Münbiç und Afrin vom Syrien-Ableger der separatistischen Terrororganisation PKK, PYD gesäubert ist, werde die Türkei die Regulierung von 511 Kilometern der 911 Kilometer langen türkisch-syrischen Grenze gewährleisten.



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