Türkische Presseschau: 04.10.2017

Hier können Sie einnen Blick in die türkische Presse werfen.

Türkische Presseschau: 04.10.2017

Haber Türk berichtet, Staatspräsident Erdoğan, habe gesagt, jedes Ereignis in Syrien und im Irak würden die inneren Angelegenheiten der Türkei betreffen. Daher wolle Staatspräsident Erdoğan erneut zum Ausdruck bringen, dass die Türkei bereit sei, die helfende Hand auszureichen, bevor die Tür völlig zugeschlagen wird.

Die Schlagzeile von Vatan lautet, „Wir wollen mit niemand einen Krieg führen“, nach Angaben von Ministerpräsident Binali Yıldırım werde die Türkei in Syrien und im Irak die Gründung eines neuen Staates niemals zulassen. Die Türkei habe nicht die Absicht, einen Krieg oder einen Streit zu führen. Wenn aber eine Bedrohung für die territoriale Landesintegrität der Türkei besteht, dann müsse die Türkei darauf vorbereitet sein, habe Yıldırım gesagt.

In Hürriyet lesen wir, nach Angaben von Verteidigungsminister Nurettin Canikli werde das Projekt zur Entwicklung eines einheimischen Kampfflugzeugs innerhalb kurzer Zeit ins Leben gerufen werden. Das türkische Kampfflugzeug TF-X werde zur Überwachung und zum Schutz des türkischen Luftraums im Einsatz sein.

Sabah schreibt unter der Überschrift, „Türkische Besatzung rettet 75 Flüchtlinge“, das Frachtschiff „Ibrahim Dede“, das von Izmir Richtung USA aufgebrochene war, habe vorgestern 40 Seemeilen vor der griechischen Insel Pylos 75 Flüchtlinge aus dem Irak und aus Syrien gerettet. Das Schiff sei von der griechischen Küstenwache benachrichtigt worden. An Bord des hilflos im Meer herumgetriebenen Bootes seien 15 Kinder, 2 Babys, 12 Frauen und 46 Männer gewesen. Die Flüchtlinge seien den griechischen Behörden übergeben worden.

In Star heißt es unter der Schlagzeile, „Türken haben gerettet“, bei der Brandstiftung im französischen Mulhouse mit fünf Todesopfern hätten Türken es verhindert, dass sich das Feuer verbreitete. Als sich das Feuer in dem fünfstöckigen Gebäude rasch verbreitete, sei die Feuerwehr benachrichtigt worden. Als aber die Feuerwehr zu spät am Unglückort eintraf, seien Türken trotz eines großen Risikos in das Apartment eingedrungen und hätten die Menschen gerettet.



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