Türkische Presseschau: 28.09.2017

Hier können sie einen Blick auf die türkische Presse werfen.

Türkische Presseschau: 28.09.2017

 

 

Sabah meldet unter der Schlagzeile „historischer Gipfel in Ankara“, der russische Präsident Wladimir Putin werde heute zu einem Arbeitsbesuch nach Ankara kommen. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan und seiner russischer Amtskollege Putin würden im Staatspräsidenten-Komplex nach dem Gespräch unter vier Augen die Verhandlungen der Delegationen leiten. Die beiden Staatsoberhäupter würden einen Meinungsaustausch über globale und regionale Themen sowie über Möglichkeiten zum Ausbau der bilateralen Beziehungen führen.  

In Yeni Safak lesen wir unter der Schlagzeile „100.000 Personen-Camp für Arakan“, Vizepremier Recep Akdag habe das Flüchtlingslager der Arakan-Muslime in Bangladesch besucht. Bei dem Treffen mit Arakan-Muslimen habe Akdag erklärt, die Türkei werde ein Flüchtlingslager mit einer Kapazität für etwa 100.000 Personen errichten. Ferner werde die Türkei in Bangladesch Wasserbrunnen und ein Feldkrankenhaus bauen.

Aus Vatan erfahren wir unter der Schlagzeile „911 Kilometer lange türkische Mauer“, der Bau der weltweit drittlängsten Mauer für den Kampf gegen Terror, illegale Migration und Schmuggel der Türkei an der syrischen Grenze sei abgeschlossen. An der Mauer gebe es alle 300 Meter "intelligente Türme", die mit modernen Waffen von ASELSAN ausgerüstet seien. Auf der türkischen Seite der Mauer sei eine Sicherheitsstraße gebaut worden, damit die Sicherheitskräfte an der Grenze entlang patrouillieren können.  

Hürriyet berichtet unter der Schlagzeile „ein weiterer schwimmender Riese für Erdgas auf dem Weg“, um die Versorgungssicherheit für Erdgas zu gewährleisten bereite sich das Ministerium für Energie und natürliche Quellen auf die Umsetzung eines wichtigen Projekts vor. Nach Gesprächen mit dem japanischen Unternehmen MOL habe BOTAS einen Mietvertrag unterzeichnet. Das riesige schwimmende Terminal werde im November in Betrieb gesetzt. Minister für Energie und natürliche Quellen Berat Albayrak habe schon zuvor angekündigt, um die Versorgungssicherheit für Erdgas zu gewährleisten, werde gegen Jahresende ein zweites schwimmende LNG-Terminal in Betrieb genommen.



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