Türkische Presseschau 27.09.2017

Türkische Presseschau 27.09.2017

Türkische Presseschau 27.09.2017

Sabah schreibt unter der Schlagzeile: „Scharfe Reaktion von Erdogan an Barzani“ dass Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan für den Führer der Regionalverwaltung im Norden des Irak, Mesut Barzani folgendes gesagt hat: „Er hat diese Entscheidung getroffen, ohne mit uns zu beraten. Ganz offen gesagt, hat er uns hintergangen.“

Zudem werden folgende Worte von Erdogan zitiert: „Wenn die die Terrororganisation PKK noch vor der Öffnung der Urnen feiert, dann gibt es dort keine Unschuld und keine Legitimität.  Kommt zu Vernunft und verzichtet auf dieses Abenteuer.“  Der Staatspräsident habe ferner darauf hingewiesen, dass gegen das Referendum der Regionalverwaltung im Norden des Irak von Wirtschaftssanktionen bis hin zu militärischen Optionen alle Alternativen auf dem Tisch sind. Erdogan habe darauf hingewiesen, dass die Macht und die Möglichkeiten der Türkei dafür ausreichen würden, diese Bedrohungen zu bekämpfen.  Folgende Worte von Erdogan werden zitiert: „Wir wollen nur, dass dieses Problem friedlich gelöst wird. Wenn dies nicht sein kann, werden wir niemals zögern, unsere Möglichkeiten zu nutzen. Jene, die der Annahme sind, dass sie uns in Syrien hinhalten und daher uns nicht um Irak kümmern können, sollten wissen, dass wir sogar in den schwierigsten Zeiten die Macht haben, gegen alle zu kämpfen.“

Vatan berichtet über die militärische Übung der türkischen Streitkräfte am Grenzübergang Habur in Silopi bei Şırnak. Das Blatt weist daraufhin, dass die für Teilnahme an dem Militärmanöver der Türkei gekommenen irakischen Soldaten mit gepanzerten Midibussen in die Region gebracht worden sind.

Habertürk schreibt unter der Schlagzeile: „Wenn die EU einfriert, hören die Verhandlungen auf“ EU-Minister und Chefunterhändler Ömer Çelik habe gesagt, dass sie das Einfrieren oder auf Eis legen der Gespräche zwischen der Türkei und EU als „Abbruch der Verhandlungen“ wahrnehmen werden. Folgende Worte von Çelik werden zitiert: „Es ist kein Kinderspiel. Wenn es gesagt wird, ‚wir haben die Verhandlungen auf Eis gelegt“ werden wir so etwas nicht akzeptieren.“

Star schreibt unter der Schlagzeile: „Türkei wird Produktionsstandort für  Energietechnologien“ dass in Ankara das erste „Gymnasium für erneuerbare Energien“ eröffnet worden ist. Energieminister Berat Albayrak, der auch an der Eröffnung teilnahm, habe gesagt, dass die Schule eines der wichtigsten Beispiele für den Wandel der Türkei in den vergangenen 15 Jahren in Technologie-Infrastruktur sei. Die Schritte in Energie werden laut dem Energieminister nicht nur die Abhängigkeit an Ausland abbauen, sondern auch den Weg für den Handel in diesem Sektor ebnen.



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