Türkische Presseschau 20.09.2017

Auszüge aus der türkische Presse.

Türkische Presseschau 20.09.2017

Habertürk schreibt, Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan habe in seiner Rede bei der Generaldebatte der UN-Vollversammlung  wichtige Botschaften ausgesendet.

Erdogan habe die Regionalverwaltung im Norden des Irak noch einmal dazu aufgerufen, auf das Referendum am 25. September zu verzichten. Erdogan wies daraufhin, dass das für den 25. September geplante Referendum der kurdischen Verwaltung in der Region zu neuen Konflikten führen kann. „Die offene und entschlossene Haltung der Türkei in diesem Thema zu ignorieren würde einen Prozess einleiten, bei dem die Regionalverwaltung auch die vorhandenen Möglichkeiten verliert“ so Erdogan.  

 

 

Vatan titelt mit der Schlagzeile “Danke an die Türkei” und schreibt, US-Präsident Donald Trump habe sich in seiner ersten Rede vor den Vereinten Nationen bei der Türkei, Jordanien und dem Libanon bedankt, dass sie so viele Flüchtlinge aufgenommen haben. „Kein Land wird in Sicherheit sein, wenn die verbotenen chemischen Waffen eingesetzt werden. Das Regime des Diktators Assad sollte diese Angriffe beenden“ so Trump. Der US-Präsident bezeichnete den Atomdeal mit dem Iran indes als eine Schande für die USA. Man habe in diesem Thema seine endgültigen Worte nicht gehört.  Nach Worten von Trump würde Nordkorea mit seinem Atomprogramm die ganze Menschheit bedrohen. Die USA seien bereit, gegen dieses Land alle Maßnahmen zu ergreifen. Unterdessen drohte Trump die Führung in Caracas mit weiteren Maßnahmen, wenn sie den Druck auf das Volk fortsetze. Der US-Präsident hat in seiner Rede auch sein „Amerika-First“ Bekenntnis wiederholt.  

 

Sabah schreibt, die Gattin von Staatspräsident Erdoğan, Emine Erdoğan habe mit CNN International einen Artikel, der auf das Drama der Arakan-Muslime aufmerksam macht, verfasst. Erdoğan habe gesagt, dass sei ein Völkermord und die Türkei habe sich humanitär bemüht, um den Völkermord zu verhindern. Die Staatsoberhäupter der Welt sollten die Türkei als Beispiel nehmen und für eine dauerhafte Lösung, eine umfassende und langfristige Strategie verinnerlichen.

 

 

Vatan schreibt, nach dem Abschluss des Abkommens über den Kauf des S-400-Raketensystems, seien die Transportarbeiten beschleunigt worden. Bei den Gesprächen zwischen der Türkei und Russland sei beschlossen worden, dass das S-400-Raketensystem auf dem Akıncı Militärstützpunkt in Ankara  aufgebaut werden soll. Es wird erwartet, dass das S-400-Systemen Raketenschild im Jahr 2018 aufgebaut wird.  Dafür sollen auf dem Stützpunkt zwei große Hangar und Rampen gebaut werden.

 

 

 



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