Türkische Presseschau: 19.09.2017

Hier können Sie einen Blick in die türkische Presse werfen.

Türkische Presseschau: 19.09.2017

Die Zeitung Hürriyet schreibt über die Kontakte von Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan in New York. Im Detail der Meldung heißt es, Staatspräsident Erdoğan habe an der Grundsteinlegung des Türken-Hauses, das gegenüber dem UN-Hauptquartier liegt, teilgenommen. Dabei habe Erdoğan eine Reformierung der UN gefordert, denn nur so sei eine Anpassung an die sich ändernden Umstände möglich.

Habertürk titelt mit der Schlagzeile „Grenzwarnung“. Im Detail der Meldung heißt es, nachdem Staatspräsident Erdoğan harte Beschlüsse beim Nationalen Sicherheitsgipfel am 22. September ankündigte, habe Ministerpräsident Binali Yıldırım in seiner Rede in Şanlıurfa ein Antwort der Türkei gegen Kreise, die einen künstlichen Staat schaffen wollen, verkündet. Die Türkei sei in dieser Hinsicht sehr entschlossen. Gestern hatten die türkischen Streitkräfte zur „Abschreckung“ von Erbil in Şırnak eine Militärmanöver entlang der irakischen Grenze mit rund 100 Panzern und gepanzerte Fahrzeugen eingeleitet.  

Sabah bringt die Worte von Ministerpräsident Yıldırım, wonach die Türkei bis Jahresende ein Wachstum von mehr als 5,5 Prozent verspricht. Das Wachstum verspreche auch einen Anstieg der Beschäftigung. Die ganz Welt würde den Wachstum der türkischen Wirtschaft loben. Europäische Medienorgane und einflussreiche Einrichtungen würden das Wachstum in der Türkei, trotz des globalen Drucks sowie der chaotischen Verhältnisse und der Kriege in der Region, sehr schätzen. Auf der globalen Skala zur Kaufkraft liege das Einkommen der Türkei bei über 25.000 Dollar, habe der Ministerpräsident gesagt.

Star schreibt, morgen werde die „CNR Food Istanbul“-Messe ihre Toren eröffnen. Bei der Messe werden zum ersten Mal in der Türkei die Sektoren für Lebensmittel, Verpackung und für den Konsum im Freien unter einem Dach sich treffen. Die Messe wird bis zum 23. September auf dem CNR Expo Yeşilköy Gelände besuchbar sein. Hier werden wichtige Vertreter der Branchen zusammenkommen und ihre neusten Produkte vorstellen. Rund 500 Firmenvertreter aus etwa 45 verschiedenen Ländern werden aus den USA, Deutschland, Großbritannien und Frankreich vertreten sein.

In Yeni Şafak lesen wir, das Interesse an den Beteiligungsbanken in der Türkei steigt. Die Ziraat Beteiligungsbank und die Vakıf Beteiligungsbank hätten eine große Lücke in dieser Branche gefüllt. In den Banken würden 14.867 Personen beschäftigt werden. Seit dem 7. September 2017 sei bei den Fonds mit einem Plus von 14 Prozent im Vorjahresvergleich ein Betrag von 96 Milliarden 674 Millionen Türkische Lira erreicht worden. Für dieses Jahr sei ein Wachstum bei den Beteiligungsbanken von über 20 Prozent prognostiziert. Außerdem werde mit einem Einsteigen von anderen Banken gerechnet. Die Adabank, Türkische Handelsbank und die Emlak-Bank könnten als Beteiligungsbanken von neuem ins Rennen gehen.  



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