Türkische Presseschau – 13. September 2017

Türkische Presseschau – 13. September 2017

Türkische Presseschau – 13. September 2017

Habertürk schreibt unter der Schlagzeile: “Der kranke Mann von heute ist Europa” dass in der Generalversammlung des Europaparlaments über die Beziehungen zwischen der Türkei und EU debattiert worden ist. Dabei seien auch über die Beitrittsverhandlungen und über die Zukunft der Beziehungen gesprochen worden. In seiner Rede habe der französische Mitglied Edouard Ferrand  die Haltung von EU-Funktionären kritisiert und folgendes gesagt: „Vor einem Jahrhundert redeten wir über die Türkei als den kranken Mann von Europa. Ich glaube jedoch, dass der kranke Mann von heute Europa ist.“ EU-Erweiterungskommissar Johannes Hahn habe indes folgendes gesagt: „Die Türkei ist in der Region ein Schlüsselpartner der EU.“

Vatan berichtet über die Türkei-Erklärungen von Merkel. Sie habe gesagt, dass sie gegen einen generellen Stopp der Rüstungsexporte in die Türkei ist. Die Waffenlieferungen habe man ein wenig eingeschränkt . Doch sei die Türkei eine der wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen die Terrormiliz DAESH.

Sabah schreibt, dass das von den USA an die Türkei zum Putschversuch vom 15. Juli geschickte erste Dokument die organische Verbindung der Putschisten mit der Fetullah Terrororganisation bewiesen hat. Das US-Ministerium für innere Sicherheit habe die ausführlichen Reisedokumente  der Putschisten Adil Öksüz, Kemal Batmaz, Hakan Çiçek, Nurettin Oruç und Harun Biniş an das Polizei-Generaldirektorat geschickt. Demnach habe von den Verdächtigen Kemal Batmaz bei seiner Einreise in den USA im Januar 2016 gesagt, dass er sich in Pennsylvania bei Fetullah Gülen aufhalten wird.  Somit sei auch die Lüge der Putschisten, dass sie keine Beziehungen zu FETÖ haben, aufgeflogen.

Yeni Şafak schreibt, dass das Parlament, das beim Putschversuch eines der Ziele der Putschisten war, mit einem Drohnen-Abwehrsystem, gegen eventuelle Angriffe mit unbemannten Flugkörpern überwacht sein wird. Das neue System werde die Route der unerlaubt über dem Parlament fliegenden Drohnen mit störenden Signalen ändern oder kontrollieren. Das System sei von der militärischen Elektronikindustrie ASELSAN entwickelt worden.

Star schreibt unter der Schlagzeile: "An einem Anwesen in Istanbul interessierte Araber fragen nach dem dritten Flughafen” dass die Mega-Projekte der Türkei das Interesse ausländischer Investoren beflügelt haben. Insbesondere die arabischen Interessenten an ein Eigenheim in der Türkei würden diese Projekte aufmerksam verfolgen.



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