Türkische Presseschau 19.06.2017

Auszüge aus der türkische Presse

Türkische Presseschau 19.06.2017

Vatan schreibt, die größte Luft- und Raumfahrtmesse der Welt, die Paris Air Show werde morgen auf dem Flughafen in Le Bourget ihre Tore öffnen. Auf der Messe werden die neuesten Entwicklungen der Luftfahrtindustrie präsentiert und  das türkische Luftfahrt- und Rüstungsunternehmen (TAI) werde mit seinen Produkten  in diesem Jahr seinen Stempel aufdrücken. Das von TAI konzipierte und produzierte Ausbildungsflugzeug “Hürkuş” werde auf der Messe einen Testflug zeigen. Auch der Helikopter T625 mit einer Sitzkapazität für zwölf Personen und einem Gewicht von sechs Tonnen, der sowohl zivil als auch militärisch einsetzbar sei und im kommenden Jahr in die Lüfte steigen soll, werde auf der Messe ausgestellt. Auch das zum bewaffneten unbemannten umfunktionierte Flugzeug ANKA-S, T129 ATAK, werde auf dem statischen Feld ausgestellt.

 

Habertürk titelt mit der Schlagzeile “F-35 Abkommen zwischen USA und Türkei und schreibt,  die Türkei gehöre zu den elf Ländern, die sich auf den Kauf  von 440 F-35 Kampfjets geeinigt hätten. Das Abkommen in Höhe von 37 Milliarden Dollar sei eine Rekordsumme. Die seit 2006 produzierten Tarnkappen-Kampfjets seien mit der neuesten Technologie ausgestattet und erneuert und werden morgen auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtmesse in Paris präsentiert. In der vergangenen Woche seien die Verantwortlichen der elf Käuferländer in der Stadt Baltimore im US-Bundesstaat zusammengekommen und hätten sich ein Bild von den Anlagen des Rüstungsunternehmen Northrop Grumman gemacht, die Vorrichtungen für F-35 Kampfjets produziert. Zu den Kaufaspiranten gehören neben der Türkei, Australien, Dänemark, Israel, Italien, Japan, Südkorea, das Vereinigte Königreich, die Niederlande und USA.

 

Star titelt mit der Schlagzeile: “Türkische Soldaten werden mit der katarischen Armee gemeinsames Manöver durchführen” und schreibt, gemäß des Abkommens zwischen der Türkei und Katar seien die türkischen Soldaten, die in Richtung Katar aufgebrochen waren, in der Region angekommen. Die türkischen Soldaten werden mit der katarischen Armee eine Reihe gemeinsamer Manöver und Militärübungen durchführen. Der renommierte katarische Nachrichtensender Al-Jazeera habe mitgeteilt, dass die türkischen Einheiten in der Region angekommen seien und mit dem katarischen Heer eine Reihe gemeinsamer Manöver und Militärübungen durchführen werden. Zahlreiche Golfstaaten wie Saudi-Arabien, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate Bahrain und Jemen hatten die diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen und einige Sanktionen gegen den Golfstaat angekündigt. Auf diese Erklärung hin habe die Türkische Große Nationalversammlung per Abstimmung beschlossen, Soldaten nach Katar an den Golf zu schicken.

 

Sabah schreibt, das Schiff  “Acqua Stella”  sei gestern in See gestochen, um 10.600 Tonnen Hilfsgüter in den Gaza, der unter der israelische Blockade Israel steht, zu bringen. Unter den Hilfsgütern befinden sich neben Lebensmittel, Spielzeuge, Fahrräder und Festkleidungen, die den palästinensischen Kindern ein schönes Fest bescheren sollen. An Bord des Schiffes seien 18.100 Spielzeige, 32.000 Schreibwarensets, 50.000 Lebensmittelpakete, 5.000 Tonnen Mehl, 100 Tonnen Kekse und Kuchen, 50.000 Kleidungsstücke, 1000 Festkleidungen und 10.000 Fahrräder.

 

Yeni Şafak schreibt, die Jugendverbände der Dänischen Islamischen Gemeinde (DIT) hätten auf dem Rathausplatz  ein mit Minarett-Modellen umsäumtes Zelt aufgeschlagen  und die Aktivität “Ich bin ein Moslem” veranstaltet. Die Jugendlichen hätten Rosen verteilt und den Dänen den Islam und die Muslime erklärt, um die Vorurteile des entstandenen schlechten Images gegen den Islam und die Muslime in den Medien, abzubauen. Bürger und Touristen hätten positiv darauf reagiert. Die Dänische Islamische Gemeinde habe in den vergangenen sechs Jahren verschiedene Aktivitäten veranstaltet, um den Dänen die Muslime und den Islam zu erklären. Die DIT habe in den Wintermonaten heiße Schokolade und Brote an Bürger verteilt und versucht, ihnen ein positives Image über den Islam und die Muslime vermitteln zu können.

 



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