Türkische Presseschau: 21.04.2017

Hier können Sie einen Blick in die türkishe Presse werfen.

Türkische Presseschau: 21.04.2017

Haber Türk schreibt unter der Schlagzeile, “Treffen mit Trump am 16. oder 17. Mai”, Staatspräsident Erdoğan habe in seinem Interview für den Nachrichtensender A News gesagt, dass er mit US-Präsident Donald Trump am 16. oder 17. Mai zusammenkommen werde. Im Zusammenhang mit den Tagesordnungsthemen sagte Erdoğan, er bedauere es, dass die USA als Verbündeter der Türkei den Anführer der Gülenistischen Terrorvereinigung, FETÖ Fetullah nicht ausliefert. Präsident Trump werde das machen, was Obama nicht machen konnte. Zumindest erwarte Ankara, dass verwaltungstechnisch eine Entscheidung getroffen wird. Er werde mit Trump auch das Syrien-Thema erörtern. Mit Assad werde eine Lösung nicht möglich sein. Die Türkei habe immer darauf hingewiesen, dass es angebrachter wäre, für die Staatsgeschäfte einen Namen und einen Übergangsrat zu beauftragen, die vom syrischen Volk bestimmt werden. Der Prozess entwickle sich in diese Richtung.

Vatan schreibt, unter dem Titel, “Wenn der Westen nicht angegriffen wird, ist es keine Terrororganisation”, der Sprecher des Staatspräsidiums, Ibrahim Kalın habe in einem Fernsehprogramm vor konfessionellen Auseinandersetzungen gewarnt. Es werde ein großer Fehler sein, das Terrorthema nur mit DAESH und Al Kaida zu begrenzen.  Solange die westlichen Staaten nicht angegriffen werden, würden sozusagen einige Terrorgruppen nicht einmal als Terrororganisationen anerkannt. Wenn die PKK die Türkei angreift, oder PYD und YPG das syrische Volk grausam behandelt, könne es vorkommen, dass diese Terrororganisationen nicht als Terrororganisationen betrachtet werden.

Yeni Şafak meldet unter dem Titel, “Erdoğan ist auch der Anführer der Araber”, Politikwissenschaftlerin Jana Jabbour von der Saint Joseph Universität in Beirut habe gesagt, dass Staatspräsident Erdoğan auch als Anführer der arabischen Welt betrachtet werde. Die meisten Araber würden Erdoğan als Hoffnung für Nahost und das arabische Volk betrachtet. Sie seien Erdoğan dankbar, weil er sich gegen den Westen stelle und die Rechte der Muslime verteidigt.

Kapital aus Golf-Region kommt nach Şanlıurfa, lautet der Titel von Sabah. Aus Saudi-Arabien, Katar, Kuwait und Bahrain seien 50 Unternehmer nach Şanlıurfa gekommen und hätten Inspektionen auf den Bereichen Landwirtschaft und Vierzucht durchgeführt. Ziel des Besuchs sei es, den Handel im Bereich der Landwirtschaft und Viehzucht mit den Golf-Staaten auszubauen und Investoren in die Türkei anzulocken. Die arabischen Unternehmer seien in Şanlıurfa mit Funktionären zusammengekommen.



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