Kein Platz für YPG/PKK in der Sicherheitszone

Erdoğan beantwortet Fragen der Journalisten.

Kein Platz für YPG/PKK in der Sicherheitszone

Nach Angaben von Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan kann die separatistische Terrororganisation YPG/PKK keinen Platz in einer möglichen Sicherheitszone in Syrien einnehmen.

Im Anschluss an die Sitzung der parlamentarischen Fraktion der Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung beantwortete Staatspräsident Erdoğan die Fragen der Journalisten.

Dabei machte Erdoğan Angaben zur Idee über die Bildung einer möglichen Sicherheitszone in Syrien, die auch bei dem gestrigen Telefonat mit US-Präsident Donald Trump auf die Tagesordnung kam. Die Türkei habe dieses Thema auch dem vorherigen US-Präsidenten Barack Obama angeboten.

„Wenn die USA den syrischen Luftraum kontrollieren, können wir die Kontrolle an Land übernehmen, hatten wir gesagt. Obama hat keine erforderlichen Schritte gesetzt. Die Annäherung von Obama sieht eine Sicherheitszone von 30 Kilometern vor, was ich auch positiv betrachte. Man kann an diesem Thema arbeiten. Diese 20 Meilen können erweitert werden.

Die staatliche türkische Wohnungsbaubehörde kann in dieses Thema involviert werden. Wenn sie und logistische Unterstützung leisten, kann so eine Sicherheitszone gebildet werden. Das wird auch Flüchtlingswellen verhindern.

Aber die Sicherheitszone kann nicht Terroristen überlassen werden. Deshalb gibt es für YPG/PKK keinen Platz in diesem Projekt, denn sie sind Terroristen“ sagte Erdoğan.

Im Zusammenhang mit der Syrien-Frage sei ein Dreiergespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem iranischen Staatspräsidenten Hasan Ruhani auf der Tagesordnung. Der Russland-Besuch werde höchstwahrscheinlich am 23. Januar stattfinden, so Erdoğan.



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