Der Truppenabzug der USA ist für die Operation der Türkei nicht entscheidend

Die Operation gegen die separatistische Terrororganisation YPG/PKK im Osten Syriens ist nicht vom Truppenabzug der USA, abhängig.

Der Truppenabzug der USA ist für die Operation der Türkei nicht entscheidend

Die Operation gegen die separatistische Terrororganisation YPG/PKK im Osten Syriens ist nicht vom Truppenabzug der USA, abhängig.

Außenminister Mevlüt Cavusoglu bewertete in einem Interview für einen Privatsender die jüngsten Entwicklungen in Syrien und den Truppenabzug der USA aus Syrien. Cavusoglu betonte, die Übereinkunft über die Säuberung von Manbidsch von Terroristen durch US-Einheiten, werde nicht erfolgreich umgesetzt. Cavusoglu sagte: „Wir haben am 4. Juni, mit den Vereinigten Staaten den Manbidsch-Fahrplan unterzeichnet. Der Fahrplan sollte binnen 90 Tagen umgesetzt werden. Wenn dies erzielt worden wäre, dann hätten wir heute nicht darüber diskutiert.“

Außenminister Mevlüt Cavusoglu betonte, dass YPG/PKK, statt die Region zu verlassen, von den USA ständig unterstützt worden ist. Erst nachdem die Türkei eine Operation im Osten des Euphrat angekündigt hat, hätten die USA bekannt gegeben, dass sie ihre Truppen abziehen werden. Auf der anderen Seite versuchten Sicherheitseinheiten Präsident Donald Trump von einem Truppenabzug aus Syrien abzuraten.

Die USA hätten jetzt einen anderen Gang eingelegt.

In dieser Angelegenheit liege die Entscheidung bei Präsident Trump, der seine Erklärung bereits abgegeben habe.  Gestern habe US-Außenminister Mike Pompeo dies bekannt gegeben. Die Kurden in Syrien seien nicht YPG, die Kurden in der Türkei seien nicht PKK. Dies sei eigentlich allen bewusst.

Cavusoglu wies auf hunderttausende von syrischen Kurden, die von YPG vertrieben wurden.

Das Problem liege darin, dass die Vereinigten Staaten diese Terrororganisation unterstützt. Diese Terrororganisation kontrolliere, mit der Unterstützung der USA, die Orte, in denen Araber leben.

Ein großer Staat, suche trotz der NATO-Partnerschaft und Zusammenarbeit mit der Türkei, Hilfe bei einer Terrororganisation. Das sei völlig falsch.  

Wenn Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan etwas verspricht, so halte er sein Versprechen ein. Es sei wichtig, dass der Manbidsch-Fahrplan umgesetzt wird und YPG/PKK des Osten des Euphrat verlässt. Diese seien die jüngsten Entwicklungen. Die Türkei habe diese Angelegenheit stets aus nächster Nähe verfolgt. Die Operation der Türkei sei nicht vom US-Abzug aus Syrien abhängig. Als so eine Entscheidung noch nicht bekannt war, habe Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan von einer Operation im Osten des Euphrat gesprochen. Jetzt sagten die USA, dass sie ihre Truppen abziehen werden. Doch bemühten sich einige Kreise darum, dass dieser Schritt nicht vollzogen wird. Für die Türkei sei das Wort von Trump gültig.

 

 

  

 



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